Er lallte und stand völlig neben sich, doch Japans Finanzminister bleibt dabei: Bei seinem merkwürdigen Auftritt beim G7-Gipfel sei er nicht betrunken gewesen. Seinen Posten wird er trotzdem räumen.
Nach einem desaströsen Auftritt auf dem G7-Gipfel in Rom hat der unter Druck geratene japanische Finanzminister Shoichi Nakagawa seinen Rücktritt angekündigt. Er wolle seinen Posten räumen, sobald das Budget im Unterhaus verabschiedet sei, sagte Nakagawa.
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Böses Erwachen für Nakagawa: Sein Auftritt blieb nicht folgenlos. (© Foto: Reuters)
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Damit ließ er den genauen Zeitpunkt offen. Ein Nachtragshaushalt zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise steckt momentan im Oberhaus fest, während der Rekordhaushalt von umgerechnet 760 Milliarden Euro für das am 1. April beginnende Finanzjahr 2009/ 2010 derzeit im Unterhaus beraten wird.
Der Minister hatte sich für sein Fehlverhalten auf der Pressekonferenz nach dem Treffen der Finanzminister- und Notenbankchefs bereits am Montag entschuldigt. Vorwürfe, er sei betrunken gewesen, wies der 55-jährige bei seiner Rücktrittserklärung erneut zurück. Er habe zwar beim Essen am Wein genippt, "aber nicht mal ein Glas getrunken".
Er habe zu viele Medikamente eingenommen, um eine Erkältung zu bekämpfen, versicherte er. Der Minister hatte auf der Pressekonferenz am Samstag mit lallender Stimme gesprochen. Er war derart indisponiert, dass er sogar eine an den Notenbankchef gerichtete Frage beantworten wollte. Dabei hielt er den Kopf gesenkt und die Augen geschlossen.
Für Regierungschef Taro Aso kommt der Rücktritt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Er sieht sich mit stark gesunkenen Popularitätswerten konfrontiert, während die spätestens im Oktober anstehenden Wahlen immer näher rücken. Japan steht auch wirtschaftlich nicht gut da: In der weltweiten Krise hat das Land Ende vorigen Jahres den größten Konjunktureinbruch seit der Ölkrise im Jahr 1974 erlitten.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(Reuters/ihe/gdo)
unter
"Ein Übeltäter macht sich breit" hab ich folgendes gefunden:
Nützliche Hefen bescheren den Menschen nicht nur Pizza und Brot, sondern ebenso Wein und Bier. Krankmachende Hefen können im Darm Zucker in Alkohol verwandeln. Anders jedoch als bei der kontrollierten Gärung edler Tropfen entstehen in der körpereigenen Destille bevorzugt minderwertige Fuselalkohole, die für die Leber extrem giftig sind und sogar die Leberwerte eines Abstinenzlers in die Höhe treiben können.
Japaner trifft dies besonders hart: Ein fehlendes Enzym erschwert ihnen den Alkoholabbau. Bei Straßenkontrollen zieht dort die Polizei nicht nur in Ausnahmefällen Autofahrer mit unzulässigem Blut - Alkoholspiegel aus dem Verkehr, die nachweislich nichts getrunken haben. Für diesen Zustand hat die japanische Sprache ein eigenes Wort. Metei-sho heißt übersetzt etwa: betrunken, ohne zu trinken. Im Extremfall kann eine Säuferleber Folge des Zuckerkonsums der unerwünschten Darmbewohner sein.
Man muß ja nicht mal Alkohol getrunken haben, da reichen wenige Tropfen von irgendeinen Mittel (KO-Tropfen) und schon hat man seinen Konkurenten beseitigt.
denn die beiden anderen haben ihn nicht davon abgehalten, sich in diesem Zustand vor der Presse zu zeigen... man hätte immer sagen können er hat eine Magenverstimmung oder so
wie bei Bush in Heiligendamm.
man hat den bedüdelten Mann mE ins Messer laufen lassen.... aber es wird kein großer Schade sein, Japan hat sicher bessere Leute als Finanzminister
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Auf jeden Fall muss man diesem Politiker Respekt zollen. Er übernimmt Verantwortung für (s)ein Fehlverhalten. Das ist bei uns schon längst aus der Mode gekommen.
Paging