dpa, Jahresbericht Amnesty International

Im Mai 2008 verwüstete der Zyklon Nargis einen Großteil des südlichen Birma (Myanmar). Etwa 2,4 Millionen Menschen waren von dieser Naturkatastrophe betroffen. Der Zyklon forderte mindestens 84.500 Todesopfer. Mehr als 19.000 Menschen wurden verletzt, noch immer gelten mehr als 54.000 Menschen als vermisst. Die Regierung wies jedoch drei Wochen lang alle internationalen Hilfsangebote zurück. Immer wieder wurden Güter, die für die Zyklon-Opfer gedacht waren, beschlagnahmt. Ausländischen Helfern wurde die Einreise verweigert. Erst nach einem Besuch des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon Ende Mai 2008 konnte mehr Hilfe ins Land gelangen.

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28. Mai 2009, 13:18 2009-05-28 13:18:00