Der neue italienische Premier hat die schwierigere der beiden Vertrauensabstimmungen gewonnen. Die Opposition beschimpfte die unabhängigen Senatoren, die für Prodi gestimmt hatten.
Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi hat am Freitag die Vertrauensabstimmung im Senat gewonnen. Die Senatoren sprachen seiner Mitte-links-Regierung mit 165 gegen 155 Stimmen das Vertrauen aus.
Ob Prodi für ein gutes Abstimmungsergebnis betete? (© Foto: dpa)
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Alle sieben unabhängigen Senatoren auf Lebenszeit stimmten für die Prodi-Regierung und wurden dafür aus den Reihen der Opposition beschimpft.
Prodi zeigte sich schon in seiner Rede vor den Senatoren überzeugt, dass sich in beiden Kammern die Mehrheit seiner Koalition als "solide und vereinigt" erweisen werde.
Die Vertrauensabstimmungen in beiden Häusern gelten als Test für die Stabilität des neuen Regierungsbündnisses. Am Donnerstag hatte Prodi sein Regierungsprogramm vorgestellt, das unter anderem den Rückzug italienischer Truppen aus dem Irak und eine Schocktherapie zur Belebung der Wirtschaft vorsieht.
Prodis Regierung wurde am Dienstag vom neuen Präsidenten Giorgio Napolitano vereidigt. Bevor sie an die Arbeit gehen kann, muss sie Vertrauensabstimmungen in beiden Parlamentskammern gewinnen. Nach dem Senat muss nun noch das Abgeordnetenhaus zustimmen, was für kommenden Dienstag anberaumt ist. Dort ist die Mehrheit des Regierungslagers größer.
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(dpa/AP)
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