Die Polizei in Italien hat zwei Verdächtige wegen des Verdachts auf Menschenschmuggel festgenommen - beide Männer sollen für die Terrororganisation al-Qaida arbeiten.
Zwei unter dem Verdacht des Menschenschmuggels inhaftierte Männer sind von den italienischen Sicherheitsbehörden als Führungsfiguren der extremistischen al-Qaida identifiziert worden. Der syrische Imam Bassam Ajachi und der französische Computer-Experte Raphael Gendron hätten Extremisten für Selbstmordanschläge ausgebildet, erklärten Staatsschützer im süditalienischen Bari.
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Sie hätten eine herausragende Rolle in der Kommunikation und der Propaganda der Organisation gespielt. Zu den sichergestellten Dokumenten gehöre unter anderem das Testament eines für Selbstmordanschläge ausgebildeten Extremisten.
In den beschlagnahmten Unterlagen sei vage von Anschlägen in Frankreich und Großbritannien die Rede, hieß es weiter bei Anti-Terror-Experten der Polizei. Konkrete Pläne oder Gefahren gebe es jedoch nicht. Ein französischer Sicherheitsexperte ergänzte, in seinem Land seien keine Gefahren bekannt, die von den beiden inhaftierten Männern ausgingen. Die Behörden wüssten aber um die Verbindung der Beschuldigten zu islamistischen Gruppen.
Die beiden Männer waren im November 2008 wegen des Versuchs verhaftet worden, fünf illegale Einwanderer nach Italien zu bringen. Gegen die Beschuldigten wurde nun ein neuer Haftbefehl wegen des Verdachts krimineller Verbindungen zum Terrorismus erlassen.
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(Reuters/gdo/vw)
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