Der israelische Staatspräsident Peres hat an den syrischen Präsidenten al-Assad appelliert, durch direkte Gespräche mit dem israelischen Ministerpräsidenten Olmert die Kluft zwischen beiden Ländern zu überbrücken.
Der israelische Staatspräsident Schimon Peres hat den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu direkten Gesprächen mit Israel aufgefordert. Nach Angaben des israelischen Rundfunks sagte Peres, Assad müsse sich in Jerusalem oder Damaskus mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert treffen.
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Alle Repräsentanten, die in der Vergangenheit mit Israel Frieden geschlossen hätten, seien so vorgegangen. Sie hätten mit direkten Gesprächen die Einigung beschleunigt und die Kluft zwischen beiden Seiten überbrückt, sagte der Friedensnobelpreisträger.
Syrien und Israel hatten am Sonntag ihre indirekten Gespräche unter türkischer Vermittlung fortgesetzt. Nach acht Jahren Unterbrechung hatten beide Seiten vergangenen Monat eine Wiederaufnahme ihrer Verhandlungen über eine Rückgabe der 1967 von Israel eroberten Golanhöhen bekanntgegeben.
Als erstes arabisches Staatsoberhaupt war der später ermordete ägyptische Präsident Anwar al-Sadat im November 1977 nach Jerusalem gereist, um den zwei Jahre später unterzeichneten Friedensvertrag vorzubereiten.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/gal)
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@ ichwillauchmalwassagen - 18:48:16
Ich gehe bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, dass OBAMA in Kenntnius des überragenden Einflusses der Juden in den USA denen nach dem Mund redet, um sie davon abzuhalten, einseitig Partei für den Kriegshelden zu zu ergreifen.
Sollte ich michg darin täuschen, dann wäre das für die USA und die Welt der grösste politische GAU nach dem gegenwärtigen mit Bush-Gheney!
Also klammere ich mich daran, dass die Hoffnung zuletzt stirbt!
Der Anreiz für Syrien bestände darin, von Washington aus der Achse des Bösen entlassen, nicht weiterhin isoliert und womöglich sogar finaziell gefördert zu werden, wie dies bei Ägypten und Jordanien der Fall ist. Zudem könnten die Golanhöhen als "Zuckerl" zurückgewonnen werden, was bei der syrischen Bevölkerung gut ankäme.
Israel könnte der Hisbollah die Waffenzufuhr abschneiden, Irans neuerlangte Macht einschränken und sich stärker auf die Palästinenserfrage konzentrieren.
Das ganze wird aber wohl daran scheitern, dass Bush, wenn er denn wollte, im Nahen Osten kaum noch Impulse setzen kann. Ohne eine Einigung mit Washington gibt es aber für Syrien keinen Anreiz, sich von Iran loszusagen.
Die Hoffnungen ruhen also auf einem neuen amerikanischen Präsidenten, der sich jedoch zunächst ins Amt einarbeiten müsste. Wahrscheinlich wird deshalb wieder erst mal nichts passieren, wie in den vergangenen Jahren, in denen es schon öfters Gespäche zwischen Israel und Syrien gab.
"Die Palästinafrage ist nicht beantwortet, Worin bestünde denn der Anreiz für Syrien zu reden"
Es wäre wünschenswert, wenn alle arabischen Staaten ihre Nahost-Politik etwas mehr auf die Palästinafrage fokussieren würden. Leider ist es jedoch so, dass den meisten arabischen Regierungen die Palästinenser ziemlich egal sind. Die reichen Ölstaaten in der Region hätten schon längst genügend Druck auf die USA ausüben können, damit der Friedensprozess schneller vorankommt. Die meisten Staaten in der Region interessiert aber in erster Linie gute Handelsbeziehungen zum Westen.
Denn während der Jahrzehnte, in denen dieser inzwischen uralte Mann in der aktiven Politik tätig war und so ziemlich alle hohen Regierungspositionen bis hin zum MP begleidet hat, hat er sich ausnahmslos als FALKE gegeben und nichts, aber auch garnichts für einen friedlichen Ausgleich mit den Palästinensern oder den anderen Nachbarn getan!
Und vor einigen Monaten hat die SZ -als Einzige Zeitung, wenn ich nicht irre- von einer anderen Peres-Initiative berichtet, aus der nie ewas geworden ist, vielleicht weil sie dem Wunschdenken eines Schreiberlings statt dem dieses Hardliners entsprungen war?
Tatsächlich sollte Israel mit HAMAS, dem einzig relevanten Machtfaktor bei den Palästinensern, endlich verhandeln; aber daraus könnte dann ja der Rückzug aus der Mehrzahl der illegal besiedelten Gebiete resultieren, und das kann kein RECHTER Israeli wollen - von den extremistischen Siedlern garnicht erst zu reden!
Und dass ausgerechnett diese Siedler den besonders fruchtbaren GOLAN räumen könnten, ist nicht einmal im absurdesten aller "Friedensmodelle", der von allem Anfang "mausetoten" Road Map vorgesehen!
Und selbstverständlich gibt es für die Rechten in Israel und anderswo weitaus Wichtigeres, z.B. den Überfall auf den Iran!
Und danach "wird man weitersehen", vermutlich in eine -durchaus verdiente- Katastrophe!!
man beachte die Rhetorik von Peres, die an Arroganz kaum zu überbieten ist, Und, man kann eine Bewerbung schreiben in einer Form, welche zu einer Ablehnung einlädt, Man bietet Assad nicht an, man fordert ihn auf, Und, er "müsse" sich in Damaskus oder in Jerusalem treffen, Man führt an, wer sich aller schon und in welcher Manier an Friedensverhandlungen beteiligt hat, Nur, Sadats und Husseins Problematik sah ja anders aus als das von Syrien, Nicht nur Syrien hat diese Kluft zu überbrücken, Auch die Israelies müssten dies tun, Aber wie bereits erwähnt, niemand glaubt ernsthaft, dass Israel den Frieden will,
Paging