Der geostrategisch wichtige Sieg Israels lässt die Region nicht zur Ruhe kommen. Am 6. Oktober 1973, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, greifen Ägypten und Syrien unerwartet Israel an. Der Krieg wird daher als Jom-Kippur-Krieg bezeichnet. Dabei ging es Ägypten und Syrien um die Rückeroberung der ägyptischen Halbinsel Sinai und der syrischen Golanhöhlen. Er endete mit einem UN-Waffenstillstandsabkommen. Für die arabische Seite ist es ein psychologisch wichtiger Teilerfolg, da Israels Armee von dem Angriff überrumpelt und zunächst zurückgedrängt wurde.

Das Foto vom November 1974 zeigt Jassir Arafat, den Vorsitzenden der palästinensischen Befreiungsbewegung PLO, bei einer Ansprache vor den Vereinten Nationen in New York.

Bild: AFP 6. Dezember 2017, 11:442017-12-06 11:44:50 © Süddeutsche.de/thei/beitz/feko/fzg/bavo/bemo/cat