Der Israelische Unabhängigkeitskrieg dauert insgesamt von 1947 (zuerst als Guerillakrieg) bis 1949 an. Obwohl die arabischen Armeen militärisch überlegen sind, verteidigt Israel seine Gebiete. Die arabischen Staaten misstrauen einander - Israel hingegen kämpft um seine Existenz. Doch Israel erobert auch Gebiete, die laut UN-Plan den Palästinensern zugesprochen waren. Gleichzeitig verleibt der jordanische König Abdullah I. sich das Westjordanland und Ost-Jerusalem ein. Ägypten übernimmt die Kontrolle über den Gazastreifen. Der Krieg endet mit einem Waffenstillstand, nicht mit Frieden. Von einem unabhängigen Palästina ist danach keine Rede mehr.

Das Bild zeigt zwei Kämpfer der Haganah, einer paramilitärischen, zionistischen Gruppe aus der Zeit des britischen Mandats für Palästina (1920-1948), die nach der Staatsgründung in die israelische Armee überführt wurde.

Bild: dpa 6. Dezember 2017, 11:442017-12-06 11:44:50 © Süddeutsche.de/thei/beitz/feko/fzg/bavo/bemo/cat