Als Geste des guten Willens will Israels Ministerpräsident 250 palästinensische Häftlinge in die Freiheit entlassen - pünktlich zum islamischen Feiertag Al-Adha.
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat die Freilassung von 250 Palästinensern angekündigt.
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Ministerpräsident Ehud Olmert (© Foto: Getty)
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Das teilte er am Montag bei einem Gespräch mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas mit. Die Häftlinge sollten als Geste des guten Willens im kommenden Monat freikommen, sagte ein Sprecher Olmerts am Montag nach dem Treffen mit Abbas.
Sie würden vor dem islamischen Feiertag Al-Adha auf freien Fuß gesetzt.
Rund 11.000 Palästinenser sind in Israel inhaftiert. Ihr Schicksal ist eine sehr emotionale Angelegenheit für die Palästinenser, die die Gefangenen als Helden und Widerstandkämpfer ehren. Der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat bestätigte die geplante Freilassung, die auf Bitten Abbas' erreicht worden sei. Nach israelischen Angaben ist sie nicht mit den islamistischen Organisationen abgestimmt.
Die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas lehnt Verhandlungen mit Israel ab. Seit Juni gilt zwischen beiden ein Waffenstillstand, der allerdings sehr brüchig ist. In den vergangenen Tagen griff Israel mehrfach Extremisten im Gazastreifen an.
Die Hamas feuerte ihrerseits Raketen auf Israel. Am Montag öffnete Israel erstmals seit zwei Wochen für Hilfslieferungen wieder einen Grenzübergang zum Gazastreifen und ließ nach Angaben des Verteidigungsministeriums rund 30 Lastwagen mit Hilfsgütern durch, darunter Fleisch und Milchpulver.
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(sueddeutsche.de/Reuters/gba)
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Das gilt besonders für Sätze wie
"Die Häftlinge sollten als Geste des guten Willens im kommenden Monat freikommen, "
oder
"Rund 11.000 Palästinenser sind in Israel inhaftiert. Ihr Schicksal ist eine sehr emotionale Angelegenheit für die Palästinenser, "
oder besonders den hierin enthaltenen offensichtlichen Widerspruch
"Die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas lehnt Verhandlungen mit Israel ab.
ABER
"Seit Juni gilt zwischen beiden ein Waffenstillstand, "
also wurde "verhandelt", uns seis auch nur über einen Waffenstollstand!
Da befinden sich also seit mehr oder weniger vielen Jahren insgesamt ungefähr 11.000 (i.W. Elftausend) Menschen in israelischen Gefängnissen, und vermutlich kein Einziger ist rechtskräftig verurteilt!
Aber immerhin sollen -wieder einmal- so um die 250 Stück freigelassen werden, was im Falle Israels bereits als äusserst grosszügige Geste zu werten ist, obwohl es sich bei deren Einkerkerung um einen eindeutig ILLEGALEN, Völkerrechts-widrigen weiteren Übergriff der israelischen Besatzer handelt!
Wer hat eigentlich dabei wen kopiert? Die Amerikaner mit ihren weltweis distribuierten Foltergefängnissen Israel, oder umgekehrt? Immerhin sind sich beide Länder offenbar darin einig, das was in früheren Zeiten als "Recht" und als "Unrecht" galt, auf den Kopf zu stellen!
Und sowohl die -jedenfalls offiziell- demokratisch zustande gekommenen Regierungen der USA, Israels sowie der übrigen westlichen Länder schauen nicht nur stillschweigend zu, sondern unterstützen dieses Verhalten noch, finanziell oder zumindest stillschweigend!
Dass unsere, besonders deutsche Medien darüber ebenfalls stillschweigend hinwegsehen, aber die Menschenrechtsverletzungen in anderen, weniger beliebten Ländern wie Russland oder China scharf verurteilen und bei jeder, auch unpassenden Gelegenheit wieder aufspiessen, sei lediglich der Vollständigkeit wegen angemerkt!
Ob aus -westlichen- Pharisäern und permanent SELBSTgerechten noch irgendwann einmal echt GERECHTE werden?
Ich kann`s mir eigentlich nicht mehr vorstellen! Aber "die Hoffnung" soll ja zuletzt sterben, also zwinge ich mich zu HOFFEN. Schlisslich hat auch URI AVNERY die Hoffnung noch immer nicht aufgegeben!
Übrigens hier habe ich noch etwas gepostet: sueddeutsche.de/politik/851/333706/text/
Nür für den Fall, dass Sie noch eine Antwort schreiben möchten.
"kritischen Äusserungen"
Na, so kann man Hass auch definieren.
Übrigens hat gerade das oberste ägyptische Gericht entschieden, dass Ägypten die Treibstofflieferung nach Israel kappen muss. SO sieht sinnvoller Widerstand gegen Israels Vöälkerrechtsbrüche aus. Wenn alle arabischen Vasallenregierungen die "Gaza-Methode" anwenden und die komplette Öl- und Gaszufuhr nach Israel stoppen, würde dort sehr schnell ein Umdenken einsetzten.
@ Yoda76: "Ach...... hier finden wieder die Selbstgespräche statt. "
Tja YODA76, in einem Forum von gläubigen Siedlern finden natürlich keine Selbstgespräche statt. kritische Fragen kommen erst gar nicht auf, irgendwelche kritischen Äusserungen findet man auch nicht. Stattdessen nichts, aber auch gar nichts ausser der reinen und reinsten Wahrheit...
Aber ansonsten müssen sie in einem Fourm einer deutschen Tageszeitung schon gelegentlich mit kritischen Äusserungen leben und diese ertragen:
Wie stellte mein Vorredner fest:
Und jetzt vergleichen sie mal was die " westliche Welt" bei zwei "verschleppten" Soldaten" für angemessen hielt und wie sie auf die Verschleppung von 10 kleinen Kindern reeagiert!
"Doppelte Standards" ist da noch eine gigantische Untertreibung!
... hier finden wieder die Selbstgespräche statt.
Paging