"Einsatz von präziseren Waffen": Israel will künftig bei Hilfsflotten für den Gaza-Streifen von Anfang an härter gegen gewaltbereite Aktivisten vorgehen.
Neun Türken starben, nachdem die israelische Armee im Mai ein Schiff mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen geentert hatte. Nun hat ein hochrangiger israelischer Militär angekündigt, man werde künftig noch härter gegen gewaltbereite Aktivisten vorgehen.
Bild vergrößern
Im Mai hatten israelische Soldaten das türkische Schiff "Mavi Marmara" mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen gestoppt - neun türkische Aktivisten kamen ums Leben. (© Reuters)
Anzeige
Generalstabschef Gabi Aschkenasi sagte nach Medienberichten vor einem internen Untersuchungsausschuss in Jerusalem, es sei ein Fehler gewesen, dass die Soldaten am 31. Mai nicht sofort "präzise Waffen" gegen die Aktivisten eingesetzt hätten, die die Soldaten daran hindern wollten, das türkische Schiff Mavi Marmara zu entern. Man hätte einen "sicheren Raum" für die Soldaten schaffen müssen, sagte der Generalstabschef.
Die israelischen Soldaten seien unvorbereitet auf gewaltsamen Widerstand gestoßen, erklärte Aschkenasi. An Deck des gekaperten Schiffes seien die Elitesoldaten überraschend in ein Handgemenge geraten. Die Türken hätten sich mit Eisenstangen und Messern gewehrt, einem Soldaten sei in den Bauch geschossen worden. Die Lage sei schnell chaotisch geworden.
Die ersten Kommandoeinheiten hätten in Erwartung leichten Widerstands nur Pistolen und Gewehre mit Farbkugeln dabeigehabt, sagte der ranghöchste Offizier des Landes. Jedoch sei es nicht gelungen, vorab mit Betäubungsgranaten das Schiffsdeck zu räumen. So seien auch nicht möglichst viele Soldaten in kurzer Zeit auf das Schiff gekommen - was nach Aussage Aschkenasis aber zentral für den Erfolg der Aktion gewesen wäre. Der Plan musste seiner Darstellung zufolge jedoch trotzdem durchgezogen werden, nachdem sich der erste Soldat von einem Hubschrauber abgeseilt hatte.
"Der zentrale Fehler - auch meiner - war, dass wir dachten, dass zehn bis 15 Leute an Deck sein würden, wir mehrere Blendgranaten werfen und sie zur Seite gehen würden. Dann hätten wir binnen einer Minute 15 Soldaten herunterlassen können", sagte Aschkenasi nach Angaben der israelischen Nachrichtenseite ynet.
Angesprochen auf die türkische Kritik, wonach Aktivisten aus kurzer Distanz niedergestreckt wurden, sagte der General, die Kämpfe hätten auf engem Raum stattgefunden. Beispielsweise sei ein Türke erschossen worden, der mit einer Axt auf einen Soldaten losgegangen sei.
Eine israelische Untersuchungskommission prüft aktuell die Erstürmung der internationalen Gaza-"Solidaritätsflotte" vor knapp zweieinhalb Monaten, bei der israelische Soldaten neun türkische Aktivisten getötet hatten.
Nach dem Zwischenfall, der international scharf kritisiert worden war, hatte das israelische Militär Videobilder veröffentlicht, auf denen zu sehen war, wie jeder Soldat, der sich aus einem Hubschrauber auf Deck herunterließ, von mehreren Aktivisten angegriffen wurde. "Man hätte mit präzisen Waffen schießen müssen, damit jene neutralisiert werden, die die Soldaten daran hindern, an Deck zu kommen. Dies hätte die Gefahr für die Soldaten verringert. Dies ist die zentrale Lehre für den nächsten Einsatz", sagte Aschkenasi.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
- Libysches Hilfsschiff für Gaza gestartet 2000 Tonnen Medikamente 11.07.2010
- Israel Gaza-Flotte: Israel will UN-Untersuchung erlauben 02.08.2010
- Gaza-Hilfsflotte Israel droht UN-Kommission mit Boykott 10.08.2010
- Israel Netanjahu verteidigt Erstürmung der Gaza-Flotte 09.08.2010
- Libysches Hilfsschiff Frachter läuft in ägyptischen Hafen ein 14.07.2010
- Nahost-Konflikt Entrüstung über israelische Ex-Soldatin 17.08.2010
- Obamas Kampf gegen al-Qaida Skalpell statt Hammer 15.08.2010
(dpa/jobr/mikö/segi/sukl)
Russland unter Putin
Video hier, Untertitel in Englisch können angeklickt werden: www.youtube.com/watch?v=JaIQHWfj5f4&feature=related
"Woman: Wait a moment, but then the world will say "how come you're conquering again?"
Netanyahu: the world won't say a thing. The world will say we're defending.
Woman: Aren't you afraid of the world, Bibi?
Netanyahu: Especially today, with America. I know what America is. America is something that can easily be moved. Moved to the right direction.
In the following segment, Bibi boasts about how he emptied the Oslo Accords of meaning by an interpretation that made a mockery of them:
Woman: The Oslo Accords are a disaster.
Netanyahu: Yes. You know that and I knew that...The people [nation] has to know...
What were the Oslo Accords? The Oslo Accords, which the Knesset signed, I was asked, before the elections: "Will you act according to them?" and I answered: "yes, subject to mutuality and limiting the retreats." "But how do you intend to limit the retreats?" "I'll give such interpretation to the Accords that will make it possible for me to stop this galloping to the '67 [armistice] lines. How did we do it?
Narrator: The Oslo Accords stated at the time that Israel would gradually hand over territories to the Palestinians in three different pulses, unless the territories in question had settlements or military sites. This is where Netanyahu found a loophole.
Netanyahu: No one said what defined military sites. Defined military sites, I said, were security zones. As far as I'm concerned, the Jordan Valley is a defined military site.
Woman: Right [laughs]...The Beit She'an Valley.
Netanyahu: How can you tell. How can you tell? But then the question came up of just who would define what Defined Military Sites were. I received a letter -- to me and to Arafat, at the same time -- which said that Israel, and only Israel, would be the one to define what those are, the location of those military sites and their size. Now, they did not want to give me that letter, so I did not give the Hebron Agreement. I stopped the government meeting, I said: "I'm not signing." Only when the letter came, in the course of the meeting, to me and to Arafat, only then did I sign the Hebron Agreement. Or rather, ratify it, it had already been signed.
Why does this matter? Because at that moment I actually stopped the Oslo Accord."
As non-violence takes root, so may a Palestinian state
http://www.thenational.ae/apps/pbcs.dll/article?AID=/20100519/OPINION/705189953/1080
Jetzt verstanden dass das ein bedeutsamer politikwechsel ist? Macht nix, es kommen ja noch mehr schiffe :D
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
Ihr Brief von 12:23, In diesen Falle waren aber keine Waffen an Bord gewesen. Nun das die Hammas bewaffnet ist wissen wir alle. Die meisten Waffen haben sie der PLO weggenommen und der grosse Rest ist ueber die Gaza Tunnel abgewickelt worden. Das weiss man auch in Israel genau,auch ist es so,das man etwa 70 km vor der Kueste kein Schiff im dunklen Entern muss. Das geht auch anders,man wollte die Muskeln spielen lassen und hat dabei das Hirn abgeschaltet. Die Loesung waehre in der Tat die Sache am Verhandlungstisch zu loesen und warum das nicht geht wissen sie auch. Auf beiden Seiten gibt es Hardliner die Frieden und Ausgleich nicht gebrauchen koennen.Die meisten Leser koennen sich in der Tat mit dem Praesidenten Netanjahu und seinen Aussenminster Liebermann nicht vorstellen wie das gehen sollte,dass ist auch ein Teil der Wahrheit.
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
Paging