Von der Maghreb-Qaida bis zur Al-Shabaab-Miliz: Im Norden Afrikas entsteht ein gefährliches Netzwerk islamistischer Gruppierungen. Ihr gemeinsamer Feind ist der Westen.
Zwei Anführer der al-Qaida für den Islamischen Maghreb (Aqmi) - die beiden algerischen Emire Abu Said und Mochtar Belmochtar - sollen im Herbst "Berabisch-Frauen" geheiratet haben. Berabisch, so werden auch in Nigeria die Stämme arabischer Herkunft genannt, die im Norden des Landes siedeln. Dies ist das jüngste Indiz für eine mögliche Zusammenarbeit zwischen der Maghreb-Qaida, die ihre Tätigkeit aus den dichter besiedelten Gebieten Algeriens in die Sahelzone verlegt hat, und den radikal-islamischen Boko-Haram-Rebellen, die sich zu den Anschlägen auf christliche Kirchen bekennen. Diese Kontakte sind oft vermutet worden. Beweise, dass es dabei um mehr als Gesinnungsgemeinschaft geht, fehlen bisher.
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"Wenn wir nichts tun, könnten wir einem Netzwerk gegenüberstehen, das von Ostafrika durch die Mitte (des Kontinents) reicht", zitiert Time den Kommandeur des Africa Command (Africom) der USA, General Carter Ham. Im Bild zu sehen: somalische Al-Shabaab-Milizen in Mogadischu. (© REUTERS)
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Auch dass die Boko Haram, wie sie selber behaupten, mit den islamistischen Al-Shabaab-Kämpfern Somalias und mit den Taliban in Afghanistan zusammenarbeiten, ist alles andere als gesichert. Die Zeitung Le Monde zitierte im Sommer einen Boko-Haram-Sprecher mit der Äußerung: "Wir wollen bekanntmachen, dass Dschihad-Kämpfer aus Somalia in Nigeria eingetroffen sind. Sie haben dort eine militärische Ausbildung durch unsere Brüder erhalten, die das Land unregierbar gemacht haben. Sehr bald werden wir den Dschihad auch hier beginnen."
Der Kommandeur des Africa Command (Africom) der USA, General Carter Ham, befürchtet solche Zusammenhänge mindestens. Nachdem die Boko Haram im August das UN-Gebäude in der nigerianischen Hauptstadt Abuja in die Luft gesprengt hatte, sagte er noch: "Wir beschäftigen uns mit Aqmi, al-Shabaab und Boko Haram einzeln. Was uns wirklich Sorgen macht, ist, dass sie das erklärte Ziel haben, ihre Anstrengungen zu koordinieren."
In seiner jüngsten Ausgabe zitierte das Magazin Time den General aus Washington: "Wenn wir nichts tun, könnten wir einem Netzwerk gegenüberstehen, das von Ostafrika durch die Mitte (des Kontinents) reicht." Die drei Organisationen hätten öffentlich erklärt, dass sie Bürger westlicher Staaten aufs Korn nehmen wollten. "Ich bin sehr, sehr besorgt", betonte Ham.
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Vielen Dank an die dummen Europäer dass ihr uns Waffen geliefert habt. Die wie nun gegen Euch und euren Verbündeten einsetzen können.
ihrem einwand verbal abzurüsten,kann ich nur bedingt zustimmen,wirklich kritische artikel über besagte klientel kann man sich an zwei händen zusammenzählen,auch vermisse ich anteilnahme auf seiten moslemischer verbände hier in deutschland,wer schweigt macht sich nunmal mitschuldig,wo sind die lichterketten und betroffene
anteilnahme von fr.roth und konsorten wenn christen am zweithöchsten feiertag zu dutzenden regelrecht abgeschlachtet werden?
Nordafrika entsteht ein gefährliches Netzwerk, aber die religiös motivierten sind die einzigen, die über 20 Jahre eine politische Struktur aufgebaut haben und somit in der L.age sind auch politische Macht zu erlangen, das Dumme ist nur, der Westen hat sie an die Macht gebombert.
wie die Anhänger der "Religion des Friedens" den Rest der Welt beeindrucken wollen - doch wie wäre es zur Abwechslung mal etwas Positivem?
OK, sie sind schon "Mächte der Finsternis", wenn nicht mehr, aber wo sind die Kupanen dieser Finsteren Typen-Petsies!? Ach, sie sind z.Z. mit dem Syrischen Volk beschäftigt, aha!? Da wollen sie gemeninseam mit ihrem Devolutionären diesekbe Demurksratur eingeführt haben!? Sicherlich, denn die Syrer sind diesen Hächern genauso egal wie die Völker im nerdlichen Afrika, ganz egal ob in Lybien, Tunesien oder Marokko-Algerien. 35% des Lybischen Öls sollen nun die French-Guys fördern. Syrien ist wohl dran, weil der Direkte Pypeline zum Mittelmehr z.Z. über Syrien führt und das muß unter die Kontrolle auch der Gönner dieser Finsteren. So, müssten eigentlich beide Seiten ganz zufrieden sein. Denn das Finsternis kriegt ein Staaat zu Füßen gelegt und im Gegensatz kriegen die Herren dieser Finsteren dann die wirtschaftliche Kontrolle in diesen Ländern. Ich denke; niemand möchte die "missing mass Destruktionswappen" von Irak nochmal in Erinnerung gerufen haben.
Was mich noch aufregt, daß das hiesige Konglomerat aus 3P=Politik, Presse,Pörse dazu schweigt oder schweigen muß, wohl auch aus bitterer Erfahrung, daß sie den Herren dieser Finsternis ausgeliefert sind oder sich ausgeliefert haben.
Ahoi!
Paging