Die "Globale Islamische Medienfront" veröffentlicht islamistische Videos mit deutschen Untertiteln. Sie wendet sich nicht nur an deutschsprachige Islamisten, sondern scheint auch hier verwurzelt zu sein.
Viel Aufmerksamkeit bekommt derzeit die Internetseite der "Globalen Islamischen Medienfront", kurz: GIMF. In dem Internet-Blog tauchten in der Vergangenheit viele islamistische Videos auf. Vor knapp zwei Wochen wurde dort das Video veröffentlicht, in dem die im Irak entführten Deutschen um Hilfe flehen, während die Entführer, die sich "Brigade der Pfeile der Rechtschaffenheit" nennen, mit ihrer Ermordung drohen.
Plattform für Islamisten: die Webseite der "Globalen Islamischen Medienfront" (© Screenshot: sueddeutsche.de)
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Wenige Stunden später war dort das Video zu finden, in dem Deutschland und Österreich Anschläge angedroht wurden, wenn die Soldaten der Länder nicht aus Afghanistan abgezogen werden.
Dieses Video wurde mit deutschen Untertiteln versehen, die nur an wenigen Stellen holprig formuliert waren. Sicherheitsexperten gingen deshalb sehr bald davon aus, dass das Video in einem deutschsprachigen Land nachbearbeitet wurde.
Auch kannten sich die Urheber mit der Innenpolitik Österreichs aus. Sie empfahlen der Regierung Gusenbauer, ihr Wahlversprechen zu halten und die Studiengebühren abzuschaffen, anstatt Geld für den Einsatz in Afghanistan auszugeben. Spiegel TV gelang es einmal, einen GIMF-Mitarbeiter vor der Kamera zu interviewen. Der Mann sprach mit Wiener Akzent.
"Hindernisse des Dschihad"
Jetzt tauchten bei GIMF weitere Videos auf. Es sind alte Videos, aber alle wurden deutsch untertitelt. Zwei zeigen Aiman al-Zawahiri. Der Vize-Chef des Terrornetzwerkes al-Qaida berichtet in einem der Beiträge in einer Audio-Botschaft über die "Hindernisse des Dschihad".
Es wird vor allem der Afghanistankonflikt behandelt und der Widerstand der Taliban gegen die internationalen Truppen, die "Kreuzfahrer" aus Ost und West gepriesen. Damit will al-Zawahiri daran erinnern, dass die Mudschaheddin die sowjetische Armee aus dem Land vertrieben. Zweck ist es offensichtlich die eigenen Anhänger zu ermutigen und ihnen ideologisches Rüstzeug zu geben für ihren Kampf.
Das zweite Stück ist ein Interview mit al-Zawahiri, das anlässlich des vierten Jahrestages der Anschläge vom 11. September aufgenommen wurde. Das Logo des "Senders", der sich "Die Gefährten" nennt (gemeint sind die ersten Anhänger Muhammads), erinnert an al-Dschasira, wie auch der Nachrichten-Ticker, der am unteren Bildrand läuft. Das soll Professionalität ausdrücken.
Rechtfertigung von Anschlägen
In dem Gespräch berichtet al-Zawahiri über die Zeit nach dem 11. September und die Kriege, die seitdem geführt werden. Diese "Kreuzzüge" seien Fehlschläge, in dem die westlichen Armeen nichts erreicht hätten und nur Schläge eingesteckt hätten.
Ein drittes Video zeigt Osama bin Laden, der in einem - so behauptet die GIMF - in einem Interview mit einem al-Dschasira-Journalisten kurz nach dem 11. September die Anschläge rechtfertigt.
Außerdem wurden in den vergangenen Wochen das "Testament" der Attentäter von London und mehrere Videos, die Angriffe auf amerikanische Soldaten im Irak zeigen, auf die Homepage gestellt.
Im Gegensatz zu dem Entführungsvideo und der Drohung gegen Deutschland und Österreich, richten sich diese Videos nicht an die Mehrheitsgesellschaft oder an die westliche Politik. Sie sind adressiert an die Anhänger und Sympathisanten der Qaida im deutschsprachigen Raum.
Sie sollen durch die Reden der Terror-Chefs und die Taten der Kämpfer im Irak angestachelt werden gegen die Gesellschaften, in denen sie leben. Und gewonnen werden für den Krieg gegen die "Feinde des Islam".
Da die wenigsten Muslime in Deutschland arabischer Herkunft sind, beziehungsweise kein Hocharabisch sprechen, werden die Botschaften in der Sprache des Landes untertitelt, in dem die Adressaten leben.
Außerdem zeigen die Aktivitäten der GIMF, dass es Islamisten gibt, die sehr gut Deutsch sprechen - wahrscheinlich in Deutschland oder Österreich leben - und in islamistische Netzwerke eingebunden sind.
Auch bei der GIMF scheinen nicht alle Beteiligten ausreichend Hocharabisch zu sprechen. Sie haben sich bei der Übersetzung ins Deutsche anscheinend an den englischen Untertiteln orientiert, die im Hintergrund erkennbar sind, und nicht an dem auf Arabisch gesprochenen Wort. Auch das ein Hinweis, dass die Lautsprecher des Dschihad im deutschsprachigen Raum leben oder gelebt haben.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de)
Youtube-Hit aus USA
und im Iran sollten wir NICHT leichtfertig aufs Spiel setzen , indem wir beim
politischen Abenteurer Bush in Afghanistan " mitmischen " und einsteigen.
Mir ist wirklich unverständlich wie Struck ,Merkel & Co. so grundlos unser Ansehen
(welches echt hervorragend ist,wie mir immer wieder Freunde berichten,
die in diesen Ländern unterwegs sind) , versuchen zu demontieren.
Ich habe NICHTS gegen humanitäre Hilfe im Norden aber um Gottes Willen -
lasst die Finger weg von der Zusammenarbeit mit den USmilitärs im Süden.
Wir Europäer sollten versuchen als ehrliche Makler einen gerechten Frieden
zu schaffen.
Und
Gerechtigkeit schafft Frieden.
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Wer jedoch Bush bei seinem Kreuzzug behilflich sein möchte soll nicht friedliebende
Zeitgenossen in diese Sch.. mit hinein reissen.
Der kath.Pfarrer von Köln-Vingst widmete eine Kollekte für die Muslime in Ehrenfeld .
Finde ich dufte. Möglicherweise die rheinische Art von interreligiöser Verständigung .
(Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft .)
So etwas gefällt selbst mir als Profankathole ...grins....
Ich stimme den Vorredner zu! Die Süddeutsche und viele andere Medien sind mal wieder ziemlich platt.
Ich finde allerdings nicht das Herr Meyer gegen Moslems hetzt! Das sich im deutschsprachigen Raum Terroristen aufhalten, bzw. das Terroristen hier Anschläge planen, ist nunmal nicht bewiesen und wird auch durch diese Videos nicht klar.
Ich gehe persönlich trotzdem schwer davon aus das dem so ist. Vielleicht sollte Herr Meyer auch eher Kommentare schreiben.
Ob der Artikel von Marius Meyer nun gut recherchiert ist, wie einige Leser meinen beurteilen zu können, oder ob hier vielleicht doch wieder einmal nur mehr 'knapp daneben' geschrieben wurde, sei dahingestellt. Was ich aber aus gutem Grund jedem empfehlen möchte, der sich auf eine Beurteilung dieser Themen, wie 'Islamismus' oder dem verordneten 'War against Terror', einläßt, ist eine bessere Kenntnis dessen, was man so leichtfertig und ebenso landläufig wie häufig gerne als »Propaganda« bezeichnet.
Allzu häufig ist das, was wir persönlich als 'richtig' oder 'falsch', 'zutreffend' oder 'unzutreffend' meinen einschätzen zu können, nichts anderes als das gezielt herbeimanipulierte Ergebnis dessen, was nach den Gesetzmäßigkeiten der »Propaganda« systematisch herbeigeführt wurde. Dabei verbirgt sich hinter diesem abwertend benutzten Begriff eine der bestens 'ausprobierten', wissenschaftlich nachvollziehbaren Methoden psychologischer Manipulation, um den eigenen Interessen dienend fast jedes menschliche Gehirn 'auf Linie trimmen' zu können.
Wer dieser Aussage jetzt meint widersprechen zu wollen, dem rate ich dringend, sich erst einmal noch etwas zurückzuhalten und sich zunächst auf der nachfolgenden Internetseite etwas (besser) zu informieren und auch die darin mit aufgeführten Links zu lesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays
Es erscheint mir ansonsten, insbesondere angesichts der allgemeinen Irritationen auf beiden Seiten, der christlichen wie auch der islamischen, geradezu verwegen, sich über die zahlreichen Publikationen, auch der von Marius Meyer, ein einigermaßen fundiertes Urteil bilden zu können. Ohne Vorkenntnisse und entsprechender Berücksichtigung der ausgeklügelten Wissenschaft, von den meisten leichtfertig »Propaganda« genannt, entbehren derartige Beurteilungen m.E.n. jeglicher Seriösität.
und die hetze gegen moslems geht weiter....
Frankfurt, 21. März 2007. Ausgewählte Meldungen über iranische Atombombenangriffe und antisemitische Verschwörungen in der deutschen Polizei werden seit neuestem von deutschen Medien massenwirksam verbreitet. Ziel ist es, den heiligen Krieg für Freiheit und Demokratie ausgewählten Zielgruppen schmackhaft zu machen, damit diese den damit verbundenen Staatsterrorismus unterstützen.
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