Weil die Niederlande nicht mehr für ihre Sicherheitsleute aufkommen, will die bekannte Islam-Kritikerin Hirsi Ali jetzt einer Einladung von Präsident Sarkozy folgen.
Nun stehen die Niederlande wohl ziemlich düpiert da. "Frankreich ist das Land der Menschenrechte", schwärmte die niederländische Islam-Kritikerin Ayaan Hirsi Ali bei einem Auftritt in Paris, unter dem Applaus und "Bravo"-Rufen hunderter französischer Künstler, Philosophen und Politiker, die ihretwegen in die Ecole normale supérieure gekommen waren.
Die aus Somalia stammende Islam-Kritikerin Ayaan Hirsi Ali bei ihrem Auftritt in Paris. (© Foto: AFP)
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"Ich will gern Französin werden", sagte die aus Somalia stammende Hirsi Ali, die in den Niederlanden immerhin rechtsliberale Abgeordnete des Parlaments gewesen war. Dann aber geriet die streitbare Politikerin in das Visier muslimischer Extremisten und sie verließ das Land Richtung USA. Mit dem Filmemacher Theo van Gogh hatte sie den korankritischen Film "Submission" gedreht, und als van Gogh ermordet aufgefunden wurde, mit einem Messer in der Brust, stand auf einem daran befestigten Zettel auch ihr Name.
In den USA war Hirsi Ali sicher, doch nach einem Jahr fühlten sich die Niederlande nicht mehr zuständig, die Kosten für ihre Rundum-Bewachung im Ausland zu bezahlen. Oppositionspolitiker warfen der Regierung vor, knauserig und allzu formalistisch zu sein, aber es änderte nichts: Die enttäuschte Ayaan Hirsi Ali musste fortan das Geld für ihre Leibwächter selber sammeln.
Viele hielten dies für ein unwürdiges Gezerre, der Philosoph Bernard-Henri Levy beklagte sich bei den Niederlanden, und so war es im Grunde nicht überraschend, dass sie sich nun an Frankreich wandte. Präsident Nicolas Sarkozy hatte im vergangenen Jahr immerhin angekündigt, die Grenzen zu öffnen für alle unterdrückten Frauen der Welt.
Sarkozys Staatssekretärin für Menschenrechte, Rama Yade, sagte nun, der Präsident sei um Hirsi Alis Schicksal sehr besorgt. Er habe einen europäischen Fonds für all jene gefordert, deren Leben durch religiöse Fanatiker bedroht sei. Aber die Zeit drängt. "Meine Lage ist in der letzten Zeit immer gefährlicher geworden", sagte Hirsi Ali der Zeitung Journal du Dimanche.
Dutzende EU-Abgeordnete wollen deshalb, dass Brüssel ihren Schutz bezahlt. Der Donnerstag ist vielleicht schon entscheidend - dann spricht die Bedrohte vor dem EU-Parlament.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(SZ vom 12.02.2008/maru)
Russland unter Putin
Warum bleibt sie denn nicht in den USA? War der Job beim AEI nicht lukrativ genug oder wollten die sie auch nicht mehr ertragen?
also die Wahrheit und die USA haben sich selbst angegriffen. Das muss man erst einmal wirken lassen.
Ihr merkt das alle leider nicht!! aber überall ist es mittlerweile der Islam, aber dass USA die Säuche in den Ländern bringt, dass will keiner gesehen haben! die ganzen Medien verbergen die Warheit! Schaut euch mal Algezeera an, da zeigen sie die warheit
Brüder und Schwester, ganz im ernst jetzt: der Islam verbietet Morde! wenn jetzt jemand hinter IHR her ist, dann ist es aus Islamischer Sicht mit sicherheit Falsch jemanden umzubringen, verletzen, beschimpfen oder sonst irgendwie zu provozieren. Diese Menschen die morden wegen Karikaturen, hat den Islam falsch verstanden! Achja will noch was wegen Ehrenmord loswerden: Ehrenmord gibt es in Deutschland in massen, bloß da heisst es nicht Ehrenmord sondern Familiendrama!
Es spricht kommentarlos für die Eiferer dieser Religion, dass sich immer mehr Kritiker und Abtrünnige des eigenen Lebens nicht mehr sicher sein dürfen. Ich bin dafür ,dass der Personenschutz durch Mittel der EU getragen wird- und zwar aus dem Topf, der für die Integration der Bürger dieser "toleranten" Glaubensgemeinschaft vorgesehen ist oder aus den Mitteln(Strukturfonds), die für die Angleichung der Rechtssysteme in Millionenhöhe an einen Beitrittskandidaten der EU mit dieser "toleranten" Religion fliessen.
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