US-Atomexperten berichten, dass Iran mittlerweile genügend Uran angereichert hat - und in einem Jahr die Bombe zünden könnte. Unter einer Voraussetzung.
Iran kann nach Angaben von US-Atomexperten in knapp einem Jahr eine erste Atombombe bauen. Das Land verfüge inzwischen über ausreichende Mengen an angereichertem Uran für den Bau einer einzelnen Bombe, zitierte die New York Times verschiedene Nuklearexperten.
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Präsident Ahmadinedschad bei einer Ansprache in der Nuklearanlage Natanz. (Archivbild von 2007) (© Foto: dpa)
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Diese beriefen sich auf den jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergie-Behörde IAEA. Voraussetzung sei aber, dass die iranischen Ingenieure eine Reihe weiterer technischer Probleme lösten. So muss das vorhandene Uran - es sollen 630 Kilogramm sein - verfeinert werden. Zudem muss ein Sprengkopf gebaut werden.
Die US-Experten waren sich aber einig, dass der Bau einer Atombombe in spätestens einem Jahr möglich sei. Iran verfügt über ein umfangreiches Atomprogramm. Teheran beharrt darauf, dass es zivil sei. "Eindeutig haben sie genug Material für eine Bombe", sagte Richard Garwin, der an der Entwicklung der US-Atomwaffen beteiligt war: "Sie beherrschen die Uran-Anreicherung. Ob sie den Bombenbau beherrschen, ist eine andere Frage."
Die anderen befragten US-Experten äußerten sich ähnlich. Geheimdienste haben früher abweichende Termine genannt, wann Iran eine Bombe bauen könnte. Während US-Dienste vom Zeitraum zwischen 2009 und 2015 sprachen, nennt Israel die Jahre 2009 oder 2010.
Bald 6000 Zentrifugen
Irans Atomprogramm ist umfangreich; möglich ist, dass es neben den von der IAEA überprüften Anlagen geheime Fabriken gibt. Wenn ausreichend angereichertes Uran vorhanden ist, muss dieses noch verfeinert werden, um waffenfähig zu werden. Dies würde nach Angaben der US-Experten einige Monate dauern. Zudem wäre dieser Prozess schwer vor den IAEA zu verbergen, da die UN-Organisation die iranischen Anlagen inspiziert. Möglich wäre aber, dass Iran die Zusammenarbeit mit der Atombehörde kündigt. Dies wäre ein klarer Hinweis auf den Bau von Atombomben.
Eine weitere Schwierigkeit stellen die Konstruktion des Sprengkopfs und die Einlagerung des Nuklearmaterials dar. Benötigt wird zudem ein Zündmechanismus, der mit einer konventionellen Explosion die eigentliche Nuklearreaktion auslöst. Iran arbeitet angeblich am Design eines solchen Sprengkopfs. Hinweise darauf sollen auf einem iranischen Laptop-Computer gefunden worden sein, der dem US-Geheimdienst in die Hände gefallen ist. Teheran bezeichnet diese Unterlagen als Fälschung. Was Trägersysteme für Atomwaffen angeht, so verfügt Iran über Raketen, die Israel und Südeuropas erreichen.
Iranische Experten hatten Schwierigkeiten mit der Uran-Anreicherung und der dazu benötigten Reihenschaltung der Zentrifugen. Nach Angaben der IAEA verfügt Iran aber inzwischen über 3800 funktionierender Gaszentrifugen. Diese stehen in der Atomanlage in Natanz. Ein ungenannter europäischer Diplomat sagte der New York Times, dass sich deren Zahl - und damit der Ausstoß an angereichertem Uran - bis zum Jahresende erhöhen könne: Auf 6000 Zentrifugen.
Unklarheit besteht über die Nuklear-Kooperation mit Staaten, die über militärische Atomtechnik verfügen. So soll es eine Kooperation mit Nordkorea geben. Nordkorea, das einige wenige Atombomben haben soll, verfügt über die Technik zum Bau der Sprengköpfe. Geheimpartner ist möglicherweise auch Syrien. Die israelische Luftwaffe hatte im September 2007 einen angeblichen Plutoniumreaktor nordkoreanischer Bauart in al-Kibar in Syrien zerstört.
US-Angaben zufolge stand der Reaktor vor der Fertigstellung. Syrien bestreitet, dass es eine Nuklearanlage war. Die IAEA hat den Ort besichtigt, der nach dem Luftangriff von Syrien vollständig planiert wurde. In einem Bericht hieß es, dass es Indizien für einen Reaktor gebe. Man habe Spuren niedrig angereicherten Urans gefunden. Die Anlage sei zudem an einem Fluss gebaut worden, was auf die Kühlung eines Reaktors hinweise.
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(SZ vom 21.11.2008/cag)
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Auf die Meinung von US-Experten = Geheimdienstlern gebe ich schon lange nichts mehr. Spätestens seit den Massenvernichtungswaffen und den Terrorzellen, die angeblich im Irak sein sollten und dann nie gefunden wurden, sollte man solchen Meldungen mißtrauen. Das ist reine Reklame für US-Feldzüge.
Allerdings traue ich dem Herrn Ahmadinedschad auch nicht über den Weg. Allerdings ist er weit weniger gefährlich als man ihn in USA sehen möchte.
Sollen sie doch hetzten, die USraelis und die ihnen ergebenen Medienvertreter! Letztendlich sind sie zu schwach einen neuen verbrecherischen Angriffskrieg zu beginnen. Es ist schon traurig, dass wie weiland bei den Neandertalern das Einzige, was diese skrupellosen Kriegsmaschinerien der sogenannten "zivilisierten, demokratischen, freiheitlichen bla,bla,bla" Welt von Brutalität abhält, die Ansicht ist, nicht stark genug zu sein und selbst eins auf die Mütze zu bekommen. Wie im Dschungel!
Ja, wir haben es wirklich weit gebracht!
Apropos Kriegs- und Angriffsdrohungen, wann werden diese eigentlich gegen Israel ausgesprochen?, sobald sie die 500´dertste oder 1000´ste Atombombe illegal gebaut haben, oder eher wie zu erwarten nie?, wohl nichteinmal Proteste oder Sanktionen gegen Israel, hingegen reichen offenbar auch die absurdesten, lächerlichsten und unbelegtesten Unterstellungen und Behauptungen ohne jeglichen Beweis gegen den Iran völlig aus um auch sogenannte taktische Atomwaffen gegen den Iran ins Spiel zu bringen.
Wenn die freie Welt verhindern will das erneut unter Lug und Trug sowie gefälschten Beweisen und "Gründen" nach dem Irak und Afghanistan nun mit dme Iran erneut ein weiteres Land bekriegt werden soll, um die geostrategischen interessen der USA und Israels in der region gewaltsam durchzudrücken, dann müsste eigentlich die freie Welt schnellstmöglich massiv Defensivsysteme in dne Iran liefern, nur leider ist die welt weder frei noch besonders fair, aufrichtig oder gerecht.
Weiter sei noch hinzugefügt, dass alleine die Exitenz des 146 bedeutet, dass weder die Einheit noch die Freiheit vollendet ist!
Oder hat irgend jemand in den Jahren seit 1990 schon mal was von den agierenden Politikern in Richtung einer Nationalversammlung zum Beschluss einer Verfassung gehört?
Ich bin alt genug und war 1990 30Jahre alt, bin seither ziemlich aufmerksam was eine Verfassung betrifft, kann aber nur vernehmen das seit 18 Jahre nach der (Wiederver)Einigung eine alleirtes Grundgesetzt in Kraft ist/sei.
"Es lebe die Freiheit."
Darum wurde 1990 wohl auch der Artikel 146 des GG von:
"Dieses Grundgesetz verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."
mit Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt Teil II vom 23.9.1990, Seite 885 ff, geändert in:
Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.
Bitte um Beachtung: "nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands"
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