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Iran: 30 Jahre Islamische Revolution – Vom Schah zum Gottesstaat
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Chomeini schuf die Jahrtausende alte Monarchie ab und installierte die Islamische Republik. 98 Prozent der Bevölkerung stimmten im März 1979 bei einer Volksabstimmung angeblich dafür.
Doch statt sich wie angekündigt für religiöse Studien zurückzuziehen, ernannte er sich selbst zum Staatsoberhaupt. Der Klerus sollte in der neuen Staatsform, die offiziell "Herrschaft des Rechtsgelehrten" heißt, nun auch die weltliche Macht ausüben. Jene Liberale und Kommunisten, die zuvor noch die Ankunft des Ayatollah feierten, wurden als Gottlose verfolgt. Mehr als 40.000 politische Gegner sollten in der Folge in die Gefängnisse geworfen werden.
Die Revolutionswächter ersetzten den Geheimdienst des Schahs und sorgten dafür, dass die neuen islamischen Gesetze nicht gebrochen wurden. Alkoholika wurden verboten, Frauen eine islamische Kleiderordnung auferlegt, die Medien unter Aufsicht gestellt. Iran verwandelte sich in einen Gottesstaat, der nun auch international auf sich aufmerksam machen wollte.
Foto: AP
10. Februar 2009, 16:02 2009-02-10 16:02:00