Der iranische Präsident will bei seinem Aufenthalt in New York Familien von Opfern des 11. Septembers treffen. Währenddessen wurde in Teheran die neue Rakete "Ghadr" vorgestellt und USA-feindliche Plakate gezeigt.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad will während seines Aufenthalts in New York in der kommenden Woche Familien von Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001 treffen.
Der iranische Präsident bei der Militärparade vor der neuen Rakete "Ghadr". (© Foto: afp)
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Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars am Samstag in Teheran. Zuvor hatte er Pläne für einen Besuch am Ort der Anschläge - am sogenannten Ground Zero - aufgegeben, nachdem die New Yorker Polizei eine solche Visite aus Sicherheitsgründen abgelehnt hatte.
Fars berichtete am Samstag weiter, Ahmadinedschad wolle sich auch mit amerikanischen Gegnern des Irakkrieges treffen und sich an der Columbia-Universität Fragen von Studenten und Professoren stellen.
Eine offizielle Bestätigung für die von der Nachrichtenagentur gemeldeten Pläne gab es zunächst nicht. Ahmadinedschad kommt am Montag für zwei Tage nach New York, um vor der UN-Vollversammlung zu sprechen.
US-Politiker und jüdische Organisationen hatten heftig dagegen protestiert, dass Ahmadinedschad den Ort, an dem die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, besuchen wollte. "Wer die Ziele von El Kaida teilt, darf nicht die Erlaubnis bekommen, Ground Zero für propagandistische Zwecke zu nutzen", betonten die Präsidenten von 50 jüdischen Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung.
USA-feindliche Slogans auf Militärparade
Bei den Anschlägen, bei denen El-Kaida- Mitglieder zwei Passagierflugzeuge in die Wolkenkratzer gesteuert hatten, waren fast 3000 Menschen ums Leben gekommen. Inmitten des wachsenden internationalen Drucks auf den Iran hat die Islamische Republik am Samstag auf einer großen Militärparade in Teheran Stärke demonstriert.
Bei der Parade zur Erinnerung an den Beginn des Kriegs gegen den Irak vor 27 Jahren wurde die neue Rakete "Ghadr" vorgestellt, die nach iranischen Angaben eine Reichweite von 1800 Kilometern hat und somit Israel und alle US-Armeestützpunkte in der Region erreichen könnte.
Zu Beginn der Parade flogen drei neue iranische "Saegheh"-Kampfjets über die Hauptstadt Teheran hinweg. Die "Ghadr" wurde gleichzeitig mit einer Rakete vom Typ "Schahab-3" enthüllt, deren Reichweite offiziellen Angaben zufolge 1300 Kilometer beträgt. Die neue Rakete scheint eine Weiterentwicklung der "Schahab-3" zu sein.
In der Vergangenheit hatten iranische Militärs angegeben, deren Reichweite bereits auf 2000 Kilometer erweitert zu haben. "Der Iran ist eine einflussreiche Macht in der Region und in der Welt, und die Welt sollte wissen, dass sich diese Macht stets für Frieden, Stabilität, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit eingesetzt hat", sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad zum Auftakt der Parade.
Er forderte die USA auf, sich aus dem benachbarten Irak zurückzuziehen, gegen den der Iran von 1980 bis 1988 Krieg führte. "Die Präsenz illegitimer Kräfte in der Region ist der Grund für alle Drohungen und Meinungsverschiedenheiten", sagte er. "Ihr Abzug wäre in ihrem Interesse sowie im Interesse der Region und der Sicherheit."
Die Armeefahrzeuge, die auf der Parade gezeigt wurden, trugen Israel- und USA-feindliche Aufschriften wie "Tod Israel", "Tod Amerika" und "kein Iraner und kein Muslim erkennt die Existens Israels an". Auch der provokante Ausspruch Ahmadinedschads, Israel müsse von der Landkarte verschwinden, der 2005 für Aufruhr im Westen gesorgt hatte, war zu lesen.
Die USA werfen dem Iran vor, Aufständische im Irak zu unterstützen und ihnen Waffen zur Verfügung zu stellen. Zudem steht Teheran im Verdacht, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung von Atomkraft Nuklearwaffen herzustellen. Derzeit wird über eine mögliche verschärfung von Sanktionen gegen den Iran beraten. Bislang kam das Land der UN-Forderung nach einem Stopp seiner Urananreicherung nicht nach.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(afp/dpa)
Oder: Der eine (der Böse) kauft sich einen Wachhund, weil Einbrecher (die Guten) das Nachbarhaus angezündet haben.
Irgendwie komisch: Die einen haben noch nie ein Land angegriffen (die Bösen), die anderen überfallen eins nach dem andern (die Besseren).
wenn ich die weltereignisse so betrachte, und die reaktionen darauf, dann stelle ich das hier fest:
- der westen hat recht
- die andren auch
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- der westen irrt sich
- die anderen auch.
was momentan auf den weltpolitischen bühnen fehlt, sind vernünftige, weise und fähige politiker, denen das eigene handeln nicht eines selbstzentrische bild entstammt und konflikte nicht mit noch mehr konflikten zu lösen versuchen.
Ich höre oft von demokratie-stunden in form von ausbildung von polizei, so ein blödsinn, wer hat das erdacht?, wie wäre es mit zivile bildung, infrastruktur-erschaffung und kultur austausch***. wenn es keine menschen für diese aufgaben finden lässt, statt dessen soldaten und möchtegerne welche, dann bleibt alles wie es ist, bis der westen nur noch kriege führt.
Salam, Schalom und Pace
wie kommt man auf so eine absurde Idee dies noch öffentlich anzukündigen und gleichzeitig auf der UN Versammlung hechlerisch daherreden wir friedliebend sie doch sind.Die Staatengemeinschaft sollte Ihn vom Rednerpult wegchließen lassen da würde sie auch dem iranischen Volk einen großen gefallen tun.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad (ohne Kopftuch), der größte Feind der USA, gibt sich die Ehre bei der UNO in New York. Nebenbei möchte er den Hinterbliebenden US-Bürger des islamistischen Terrorangriff vom 11.9.2001, sein Mtleid bekunden.
Soviel Heuchelei auf einmal, schafft nur der iranische, islamische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.
Wenn er dann wieder zu Hause im Iran ist, kommt dann planmäßig die nächste Drohungen gegen Israel und den USA. Also, alles wie gehabt.
Paging