Irans Präsident Ahmadinedschad hat nach Angaben von Diplomaten um eine Audienz bei Papst Benedikt XVI. gebeten. Es wäre das erste Treffen Ahmadinedschads mit dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat Diplomaten zufolge um eine Audienz bei Papst Benedikt XVI. gebeten. Der Staatschef wird anlässlich eines UN-Gipfels kommende Woche in Rom erwartet. Es wäre das erste Treffen Ahmadinedschads mit dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
Anzeige
Der Vatikan hat den iranischen Staatschef in der Vergangenheit wegen seiner Aussage kritisiert, Israel sollte von der Landkarte ausradiert werden. Zugleich hat sich der Papst für einen Dialog mit Iran eingesetzt, um den Streit um das umstrittene Atomprogramm des Landes mit dem Westen auszuräumen. Mit Außenminister Manuchehr Mottaki hat sich Benedikt XVI. bereits getroffen.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(Reuters/dmo)
Protest gegen dritte Startbahn
@MLP80: Ach so Sie wußten das noch nicht. Viele im Forum meinen die USA derVatikan und eigentlich jedes nicht Islamische Land wird von den Zionisten aus dem hintergrund herraus regiert und arbeitet für die Pro Israel Lobby. Alles was Arabischen und Persischen Staaten schlechhtes passiert oder jede aufkommende Menschenrechtsverletzung ist entweder vom bösen Wetsen aufgezwungen oder Zionpropaganda.
Naja und sollange es solche Leute hier gibt wirds auch bei jedem Thema angeschnitten.
Warum muss bei jedem Thema die Israel-Debatte aufgefrischt werden?
Es geht hier um den Papst und iranischen Präsidenten und nicht um das Existenzrechts Israel.
Es wird langsam pathologisch immer wieder dieses Thema anzuschneiden.....
Bitte noch mal Grundlagenauffrischung 'Zionismus' von Max Nordau, den vielen Spielarten sozialististischen Zionismus, zum (recht friedfertigen) Reformzionismus, zu einigen frühen, sehr offenen Kibbuz-Projekten.
Aber das sag' ich nur in den Raum hier und keinesfalls den Unverbesserlich-Einäugigen.
Ihrem Lösungsansatz, dass Israel sich in die Grenzen vor dem Sechstagekrieg zurückzieht und ein Palästinenserstaat im Gazastreifen und im Westjordanland geschaffen wird, kann ich im Wesentlichen zustimmen, auch wenn es Unterschiede im Detail geben mag. Wovon ich aber nicht überzeugt bin ist, dass auch Ahmadinedschad diesen Ansatz zumindest in den Grundzügen teilt. Denn wenn die Formulierung zionistisches Regime bzw. Regime das Jerusalem besetzt hält sich nicht nur auf die Besetzung der 1967 eroberten Gebiete oder die derzeitige Regierung bezieht, dann wird durch A. Israel auch in den Grenzen von 1967 das Existenzrecht abgesprochen, wenn er die Beseitigung des "Regimes" fordert. Das würde dann auch die Strukturen einschließen, von denen Sie demokratischen Wandel in Israel erhoffen. Warum ich eine solche Interpretation von Ahmadinedschads Rede für plausibel halte habe ich in meinem ersten Beitrag dargestellt.
@Oluja: Sie unterstellen den Leuten so viel. Ich bin mir nicht sicher ob es aus Hass oder Angst (Verwandte in der Kriesenregion?) geschieht. Ich kenne kaum jemanden der Bush und seine Falken nicht kritisiert. Im Iraq sind wir schon nicht mehr mit marschiert aufgrund einer sehr breiten Front in der Geselschaft gegen diesen Krieg. Trotzdem unterstelllen Sie eine Weltweiter Verschwörung und behaupten immer wieder jeder im westen und jeder nicht Muslime wäre von vornherein schon unter dem Mystischen Einfluß einer Weltweiten Judenkontrollorganisation.
Sie verprellen so liberale vernünftige Menschen denen Fanatismus in jeder Form ob nun in Israel oder im Iran mißfällt da sie selber Ultrafanatisch daher kommen. Das kann ja nicht im Sinne Ihrer Sache sein. Und zu behaupten der Iran wäre ein Land der Freiheit.... ich bitte Sie. Jeder Iraner der es sich leisten kann fliegt 1-2x im Jahr in die Türkei und als erstes werden im Flugzeug die Burkas abgelegt und das Bier geköpft. Die Jugend lungert auf einsamen Straßen in den Bergen rum um endlich mal ordentliche Musik zu hören und sich normal mit anderen unterhalten zu können.
Paging