Präsident Roh Moo Hyun hat angekündigt, Südkoreas Truppen länger im Irak zu lassen - dafür nur halb so viele.
Südkorea will seinen Truppen-Einsatz im Irak um ein weiteres Jahr verlängern. Die Zahl der Soldaten soll jedoch um die Hälfte auf 600 verringert werden, wie Präsident Roh Moo Hyun in einer im Fernsehen übertragenen Rede ankündigte.
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Protest gegen den Kurs von Präsident Roh Moo Hyun: Demonstrantin in Südkorea (© Foto: Reuters)
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Die Regierung werde das Parlament bitten, den Termin für den Abzug auf Ende nächsten Jahres zu legen. Das Parlament muss der geplanten Verlängerung zustimmen.
Zwar gibt es gegen den Irak-Einsatz Widerstand aus Rohs eigener Partei, den Liberalen. Die konservative Partei ist jedoch mehrheitlich für eine Verlängerung. 2004 hatte Südkorea nach den USA und Großbritannien mit 3600 Soldaten das drittgrößte Kontingent im Irak.
Wegen des Drucks der Öffentlichkeit hat der enge US-Verbündete seitdem sein Engagement schrittweise verringert. Derzeit sind noch rund 1200 Soldaten in einer relativ sicheren Region im kurdischen Teil des Irak stationiert.
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(Reuters)
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