Mindestens 25 schiitische Pilger sind bei einem Selbstmordanschlag im Irak ums Leben gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt.

Bei einem Selbstmordanschlag im Irak sind am Sonntag mindestens 25 Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Der Anschlag habe sich im südlich von Bagdad gelegenen Iskandaria ereignet, teilte die Polizei weiter mit. Nach Angaben des irakischen Innenministeriums sind die Opfer schiitische Pilger.

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Der Attentäter habe sich an einem Ort in die Luft gesprengt, wo sich die Pilger auf ihrem Marsch nach Kerbela versammelten, hieß es weiter. Dort wollten die schiitischen Gläubigen ein Fest zu Ehren des Imam Hussein feiern.

Wenige Stunden zuvor waren bei einem anderen Anschlag auf schiitische Pilger bereits drei Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Anschlag ereignete sich auf einer Straße, auf der zurzeit Tausende Pilger zu Fuß nach Kerbela unterwegs sind.

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(Reuters/AFP/dmo/schä)