Bei einem Luftangriff der US-Armee sind acht Mitglieder einer Familie ums Leben gekommen. Das US-Militär sieht sich im Recht.
Mit mehreren Militärhubschraubern hat die US-Armee nördlich von Bagdad am Freitag ein Haus angegriffen. Dabei sei das Haus der Familie Taama in Al-Dur bei Tikrit vollständig zerstört worden, sagte ein Augenzeuge. Nach irakischen Angaben wurden acht Mitglieder einer Familie getötet, darunter mehrere Frauen und Kinder
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Das völlig zerstörte Haus der Familie nördlich von Bagdad. (© Foto: AP)
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Der Vize-Gouverneur der Provinz Salaheddin, Abdullah Hussein Dschabura, sagte an seinem Amtssitz in Tikrit, die US-Armee habe das Gebäude ohne jegliche Vorwarnung unter Beschuss genommen.
Die US-Armee stellte den Angriff dagegen völlig anders dar. Nach Angaben eines Militärsprechers in Bagdad versteckte sich in dem Haus ein mutmaßlicher Al-Qaida-Terrorist. Fast eine Stunde lang hätten die Soldaten die Menschen in dem Haus gewarnt und aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Erst dann habe die Luftwaffe angegriffen.
Bereits 95.000 Zivilisten getötet
Außer dem Al-Qaida-Terroristen, der laut US-Armee im Verdacht stand, an zahlreichen Sprengstoffanschlägen beteiligt gewesen zu sein, starben nach Militärangaben noch drei weitere "Terrorverdächtige" und drei Frauen. Ein verletztes Kind sei von den Soldaten aus den Trümmern gerettet worden.
Die Zahl der seit dem US-Einmarsch im Irak im März 2003 getöteten Zivilisten wird von unabhängiger Seite auf 95.000 geschätzt. Die US-Armee kündigt im Fall getöteter Zivilisten regelmäßig Untersuchungen an. Deren Ergebnisse werden jedoch nur selten veröffentlicht.
In der Stadt Mossul töteten Extremisten in der Nacht zum Freitag unterdessen ein Ehepaar. Die irakische Nachrichtenagentur Aswat al-Irak meldete, die bewaffneten Männer hätten das Haus der Familie gestürmt und die beiden erschossen. Vier weitere Familienmitglieder erlitten den Angaben zufolge Verletzungen, unter ihnen ein Mädchen.
In Bagdads südlichem Vorort Safranija zündeten Unbekannte nach Angaben von Augenzeugen am Freitagmorgen einen Sprengsatz vor dem Gebäude einer schiitischen Organisation. Es entstand erheblicher Sachschaden. Die Organisation Schahid al-Mihrab gehört zur Regierungspartei Oberster Islamischer Rat im Irak.
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(dpa/AFP/hai/woja)
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Frau Rice hätte angesichts solcher Toten glaubhaft gewarnt und zwar vor der Rücksichtslosigkeit amerikanischer Politik. Dass die Russen mit dem Gedanken spielen könnten, ist da etwas ganz anderes. Sind doch nicht die ersten Toten und waren schon viel mehr. Wenn der Wolf vor anderen warnt, dann hat er etwas vor. Doch das Pentagon versteht zu schweigen.
stimmt genau aber nur mit die Korrektur: USA raus aus der NATO!
Wo bleiben eigentlich die klaren politischen Sanktionen gegen die USA für deren wiederholtes völkerrechtswidriges Handeln? Stattdessen mischt sich Frau Merkel lieber in den Georgien-Konflikt ein und fährt mit G.W. Bush jr. im Golfwagen spazieren.
Der erste Schritt , um der imperialistischen Politik der kapitalistischen Staaten die rote Karte zu zeigen, wäre ein Austritt aus der NATO.
Überall auf der Welt beanspruchen die Amerikaner (auserwähltes Volk Gottes ) die Lizenz zum Töten . Wenn es z.B. darum geht , im Irak einen vermuteten al qaida-Terroristen zu eliminieren , ist jedes Mittel recht , auch bei "kollateralen" Opfern in nicht vorhersehbarer Zahl .
Wann endlich ist bei den Regierenden Europas die Gedulds- und Ekelschwelle überschritten ?
Paging