Der Verteidigungsminister hat sich bei den Verantwortlichen im Abu Ghraib-Gefängnis über den Umgang mit Häftlingen informiert. Unterdessen hat die britische Regierung erklärt, die Aufnahmen, die britische Soldaten bei der Misshandlung von Gefangenen zeigen sollen, stammten nicht aus Irak.

Rumsfeld hatte auf dem Flug nach Bagdad angekündigt, er wolle sich bei den Verantwortlichen über den Umgang mit Gefangenen informieren. Das Pentagon hatte Kongressmitgliedern gestern etwa 1.600 bislang geheimgehaltene Fotos und Videos von Folterungen zugänglich gemacht, über deren Grausamkeit sich die Teilnehmer anschließend entsetzt zeigten. Rumsfeld schloss eine Veröffentlichung dieser Bilder vorerst aus.

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In Begleitung von Generalstabschef Richard Myers traf Rumsfeld am Nachmittag auf dem Flughafen von Bagdad ein. "Wir kümmern uns darum, dass Gefangene korrekt behandelt werden, dass Soldaten sich korrekt verhalten und dass die Kommandostrukturen funktionieren", sagte der Pentagon-Chef. Rumsfeld hatte auf dem Flug nach Bagdad angekündigt, er wolle sich bei den Verantwortlichen über den Umgang mit Gefangenen informieren. Das Pentagon hatte Kongressmitgliedern gestern etwa 1.600 bislang geheimgehaltene Fotos und Videos von Folterungen zugänglich gemacht, über deren Grausamkeit sich die Teilnehmer anschließend entsetzt zeigten. Rumsfeld schloss eine Veröffentlichung dieser Bilder vorerst aus.

US-Senatoren entsetzt über neue Folterbilder

Rumsfeld und US-Generalstabschef Richard Myers trafen am Nachmittag auf dem Flughafen von Bagdad ein. "Wir kümmern uns darum, dass Gefangene korrekt behandelt werden, dass Soldaten sich korrekt verhalten und dass die Kommandostrukturen funktionieren", sagte der Pentagon-Chef. Nach der massiven öffentlichen Kritik an seiner Informationspolitik sei der Besuch keineswegs als Versuch zu werten, den Skandal herunterzuspielen. "Sollte jemand denken, dass ich hier bin, um Wasser ins Feuer zu gießen, irrt er", betonte Rumsfeld.

Zusammen mit Myers beriet er über die Gewalttaten von US-Soldaten unter anderen mit dem Kommandeur der Bodentruppen in Irak, Ricardo Sanchez. Dieser bezeichnete den Skandal als "bedeutende Herausforderung für uns im Land".

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