Nach dem Blackwater-Skandal haben im Irak erneut Mitarbeiter einer ausländischen Sicherheitsfirma zwei Zivilpersonen getötet - offenbar grundlos.
Nach dem Blackwater-Skandal haben im Irak erneut Mitarbeiter einer ausländischen Sicherheitsfirma offenbar unschuldige Zivilisten getötet. Der jüngste Zwischenfall habe sich am Dienstag im Stadtzentrum von Bagdad ereignet, teilte die irakische Regierung mit.
Blutige Spuren an einem Auto zeugen von einem Vorfall im Irak, bei dem erneut eine Sicherheitsfirma zwei Zivilisten erschossen hat (© Foto: AP)
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Die ausländischen Sicherheitsleute hätten dabei "grundlos" zwei Frauen in einem Auto erschossen. Die Irakische Regierung verurteilte die Tötung der Zivilistinnen. Ministerpräsident Nuri el Maliki und seine Regierung verurteilten das Gebaren der in Dubai ansässigen Sicherheitsfirma Unity Resources Group (URG), sagte der Sprecher des Bagdader Sicherheitsplans, Kassem Mussaui.
"Das Gesetz ist unsere Waffe gegen diese Firma und wir werden uns in Ruhe mit dieser Frage befassen", sagte Mussaui. Die Bagdader Sicherheitsbehörden hätten eine Untersuchungskommission zur Prüfung des Falles eingesetzt,
Die in Dubai ansässige Firma URG räumte ein, ihre Mitarbeiter hätten im Bezirk Karrada auf das mit hoher Geschwindigkeit herankommende Fahrzeug geschossen, nachdem verschiedene Aufforderungen zum Anhalten nichts gebracht hätten.
Unity Resources macht im Irak seit drei Jahren Geschäfte und hat eine Lizenz als private Sicherheitsfirma. Die USA distanzierten sich von dem Vorfall. "Das hat nichts mit der US-Regierung zu tun", erklärte Außenamtssprecher Sean McCormack.
Es ist das zweite Mal innerhalb eines Monats, dass eine ausländische Sicherheitsfirma im Irak in einen tödlichen Zwischenfall verwickelt ist.
So wirft die irakische Regierung der US-Firma Blackwater vor, 17 Zivilisten Mitte September in Bagdad absichtlich erschossen zu haben. Der Fall hatte für Wut und Empörung in der Bevölkerung gesorgt, die ausländische Sicherheitsfirmen meist als Privatarmeen ohne Rechtsbewusstsein und Skrupel ansehen.
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(AFP/Reuters)
Die Tatsache, dass ausländische bewaffnete sog. "Sicherheitsfirmen" im Irak wirken, zeigt, dass die Regierung al Maliki des Iraks null Souveränität besitzt. Die Herren des Iraks sind 100% die USA:
Nur als kleine Erinnerung in dieser Sache:
Die Firma des US-Vize-Präsidenten Richard Chainy verdient im Irak ihr Geld nicht nur durch bevorzugte Konzessionen im ölgeschäft, sondern auch als private Söldnertruppe. Natürlich reiner Zufall, dass gerade dieser Chainy es war, der die Verlagerung von immer mehr militärischen Aufgaben auf private "Sicherheitsdienstleister" wesentlich mit durchgesetzt hat. Ist aber auch zu praktisch: Keinerlei Verantwortlichkeit, keine parlamentarischen Kontrollen, keine Renten- und Versorgungsansprüche, fast keine öffentlichkeit.
Ein Schelm, wer da Böses denkt.
Zitat: 'Die ausländischen Sicherheitsleute hätten dabei "grundlos" zwei Frauen in einem Auto erschossen.'
Warum steht das Adjektiv Grundlos in Anführungszeichen, wo doch der ganze Satz schon im Konjunktiv formuliert wurde?
Zum Inhalt: Ist es normal das private Sicherheitsfirmen auf Fahrzeuge feuern, weil diese sich nicht nach Gutdünken stoppen lassen... Errichten die etwa Strassensperren? Wie unterscheidet ein irakischer Zivilist private "Sicherheitsleute" von einer kriminellen Militz?
Oder worin bestünde der Unterschied für ihn?
Nur eins ist klar: Wer das staatliche Gewaltmonopol privatisiert ist kein aufgeklärter Demokrat!!
Seit dem Einmarsch der US-kriegsverbrecher in 2003 sind 74.837-81.556 Zivilisten getötet worden meldet www.iraqbodycount.org
Alleine am Montag 36 Tote:
"Monday 8 October: 36 dead
Baghdad: bomb attacks in al-Arasat, Kamaliya and Sinaa st. kill 7; 7 bodies.
Tikrit: suicide car bomber kills 3 policemen at police checkpoint.
Dijla: suicide car bomber kills 14 outside police station.
Hawija: roadside bomb kills policeman.
Amara: law professor's body found tortured and shot 2 days after his abduction. "
Dazu kommen die Hundertausenden von Kindern, die verhungert sind durch den harten US-Boykott unter Clinton, wo Frau Albright, die Freundin von Herrn Fischer, meinte, diese Opfer an Kindern wären notwendig.
Wann sollen die Massaker an den Irakern verursacht durch die Amerikaner im Irak endlich aufhören? Wann sollen Reparationen gezahlt werden, dafür dass die Amerikaner mit ihrem Überfall die Al Quida in den IRak gebracht haben? Wann werden die privaten Killer im Auftrag des US-Aussenministerium endlich aus dem Irak geschmissen?
Das ist ja entsetzlich, was die Amerikaner im Irak an Amerikafeindlichkeit udn Hass produzieren.