Die US-Armee hat eine massive Offensive gegen Al-Qaida-Zellen im Norden von Bagdad gestartet. Die Region um Bakuba war in den letzten Monaten zu einer Al-Qaida-Hochburg geworden.

Rund 10.000 amerikanische und irakische Soldaten haben eine massive Offensive gegen Al-Qaida-Zellen im Norden von Bagdad gestartet. Kampfhubschrauber und Bodentruppen töteten in und um Bakuba, 60 Kilometer nördlich von Bagdad in der Provinz Diyala, 22 mutmaßliche Aufständische. Das teilte das US-Militärkommando in Bagdad mit.

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US-Truppen im Irak (Archivfoto) (© Foto: dpa)

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Ziel sei es, die in Bakuba und Umgebung agierenden "Terroristen der al-Qaida zu eliminieren", um den Handlungsspielraum der irakischen Regierung bei der Verbesserung der Versorgung und der Infrastruktur in der Region zu vergrößern, erklärte ein US-Offizier.

Diyala war zu einer Hochburg von Aufständischen und Kämpfern des Terror-Netzwerks al-Qaida im Irak geworden, seit die Amerikaner ihre Truppen vor mehreren Monaten in der Hauptstadt Bagdad zusammengezogen hatten. Die Verstärkung der US-Militärpräsenz in Bagdad sollte die Sicherheitslage dort erheblich verbessern, brachte aber bislang eher mäßige Ergebnisse. Zugleich mussten die dermaßen ausgedünnten US-Streitkräfte andere Landesteile vernachlässigen.

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(Reuters/AFP)