Der US-Präsident hat den Irak-Krieg trotz der heftigen Kritik an seinen Angaben zu irakischen Massenvernichtungswaffen als gerechtfertigt verteidigt. Er sei "absolut sicher", die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Bush äußerte sich am Mittwoch bei seinem Besuch in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria zu den Vorwürfen, die inzwischen auch von den Demokraten im Kongress erhoben werden.
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"Ich habe keinen Zweifel daran, dass Saddam Hussein eine Bedrohung für den Weltfrieden war", bekräftigte der US-Präsident.
Das Weiße Haus hatte zuvor erstmals eingeräumt, dass Bush die angebliche Beschaffung von Nuklearmaterial in Afrika durch Irak in seiner Rede zur Lage der Nation im Januar überbewertet habe.
Bush hatte Saddam Hussein beschuldigt, er hätte versucht, sich zum Aufbau eines Atomwaffenprogramms in Afrika mit Uran zu versorgen. Der US-Geheimdienst CIA hatte diese Vorwürfe vorher bereits als unbegründet bewertet.
Der für nationale Sicherheit zuständige Sprecher des Weißen Hauses, Michael Anton, erklärte in Washington, die Informationen hätten "aus Mangel an Genauigkeit nicht in die Rede zur Lage der Nation gehört".
Die Opposition warf Bush daraufhin vor, falsche Informationen verbreitet zu haben.
(sueddeutsche.de/AFP)
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