Bei einem Doppelanschlag in Bagdad sind am Donnerstag mindestens 28 Menschen getötet und fast 100 verletzt worden.
Wie die Behörden mitteilten, schlug eine Katjuscha-Rakete im schiitischen Stadtteil Karradah fast zur gleichen Zeit in ein Wohnhaus ein, als in der Nähe eine Autobombe explodierte. Es war der folgenreichste Anschlag im Irak am Donnerstag. Landesweit wurden wieder mindestens 78 Menschen Opfer der Gewalt.
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Die US-Streitkräfte meldeten den Tod von weiteren sieben Soldaten. Bislang kamen in diesem Monat 64 amerikanische Soldaten ums Leben, in den vergangenen drei Monate hatte die Zahl bei jeweils mehr als 100 gelegen. Generalleutnant Ray Odierno sprach von einem positiven Zeichen, doch sei es noch zu früh, von einem wirklichen Trend zu sprechen.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AP)
Ich möchte den Gedanke von Reburg ausführen.
Es ist denke ich unbestritten, dass die genannten Gründe in den Irak einzumarschieren (Massenvernichtungswaffen etc.) nur ein Vorwand waren.
Was waren also die richtigen Gründe?
öl auf jeden Fall, vielleicht noch ein paar andere.
Ich las mal vor ein paar Jahren einen Artikel, in dem beschrieben wurde, wie ein amerikanischer ölkonzern mit einer Behörde in Kirkuk (Kurden-Irak) über eine Lizenz verhandlet hat. Der Vertrag war absolut lächerlich und hat den Irak absoult übervorteilt. Der Irak als ganzes Land hat soviel öl, dass man ihn nie so über den Tisch ziehen könnte. Hat man aber nur kleine Regionen, die auch noch alle zerstritten sind, dann geht das und passiert auch.
Die US-Politiker sind nicht doof und vielleicht ist die Situation im Irak ja ungefähr so geworden, wie sie wollten. Die einzige Lösung, die bleiben wird, ist eine immer weitere Trennung in Regionen.
Das Zitalt "Spalte und Herrsche" ist von Cäsar, der war auch schon ein sehr erfolgreicher Machtpolitiker. Leider schlägt der Hass, den die Amerikaner da sähen auch irgendwann zurück, wie mit Saddam Hussein, den die Amerikaner erst so möchtig gemacht haben und wie mit der Taliban, die sie auch wesentlich mit aufgebaut haben.
Es geht um mehr ale eine Billionen Barrel-öl, so weit ich weiß, dass sind mehrere Billionen US-Dollar ...
Das ist viel Geld, für das die Mächtigen noch viele hundertausend Menschen opfern werden.
Wobei man außerdem feststellen kann, dass an den Stellen, wo die US-Konzerne ihre großen, profiträchtigen Geschäfte machen, nicht einmal annähernd so viel Anarchie und Chaos herrschen wie im übrigen Irak. Also, für sich selbst können sich die Amis ganz schön anstrengen. Mit dem Geld ist es dasselbe. Die US-Betriebe werden sich nie beklagen müssen. Nur die Iraker. Außerdem ist es keineswegs so, dass der irakische Widerstand nur ohne Plan tätig wäre. Es gibt tausende gezielte Aktionen gegen die USA und ihre Vasallen. Dass auch ein schrecklicher Bürgerkrieg entstanden ist, muss ebenfalls den USA als Versagen, wenn nicht sogar als Absicht(???) angerechnet werden. Wer gegeneinander kämpft, kann ja nicht gleichzeitig gegen die US-Truppen kämpfen.