Die Explosion einer Autobombe hat erneut ein Blutbad in Bagdad angerichtet: An einer Sammelstelle für Kleinbusse kamen nach Polizeiangaben mindestens 20 Menschen ums Leben.

Das abgestellte Auto explodierte gegen 8.15 Uhr Ortszeit im Stadtteil Baijaa, der im Südwesten der irakischen Hauptstadt liegt.

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Mindestens 40 Kleinbusse gingen in Flammen auf. Zwischen den verkohlten Fahrzeugwracks lagen die teilweise zerfetzten Körper der Menschen, die nur auf ihren Bus gewartet hatten.

Nur 15 Minuten später explodierten mehrere Mörsergranaten im Einkaufsviertel Schordscha. Dabei kamen nach Polizeiangaben drei Menschen ums Leben, 14 wurden verletzt.

Al-Qaida-Führer getötet

Unterdessen gaben die US-Streitkräfte am Mittwoch den Tod eines al-Qaida-Führers im Irak bekannt. Der Türke Mehmet Yilmaz, auch bekannt als Chalid al Turki, sei gemeinsam mit einem Helfer bereits am vergangenen Samstag von Koalitionstruppen im Nordirak getötet worden, sagte ein Militärsprecher. Yilmaz leitete den Angaben zufolge eine Gruppe, die ausländische Kämpfer in den Irak einschleuste.

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(AP)