Die CDU ringt mit ihrer Haltung zu den USA und dem Irak-Krieg. Nach der deutlichen Schelte von Unions-Präsidentenkandidat Köhler hat sich Fraktionsvize Bosbach der Kritik angeschlossen.
Horst Köhler habe "in zutreffender Weise darauf hingewiesen, dass die USA nach dem militärischen Sieg über den Irak Fehler gemacht haben", sagte der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) im ZDF-"Morgenmagazin". Dieser Auffassung seien nicht wenige in der Union.
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Die Union müsse ihre Haltung nicht korrigieren, damit sie zu Köhlers Meinung passe. Es sei richtig, dass nach dem militärischen Sieg im Irak viele Fehler gemacht worden seien, darauf habe Köhler hingewiesen.
Bosbach fügte hinzu, diese Kritik habe nichts mit der gruhndsätzlichen Haltung der Union zum Krieg im Irak zu tun. "Wir haben den Krieg nicht gewollt", betonte Bosbach.
Nachdem der Krieg ausgebrochen sei, sei aber klar gewesen, dass die Union an der Seite der USA stehe. Köhler hatte der US-Regierung schwerwiegende Fehler bei ihrem Vorgehen im Nachkriegsirak vorgeworfen und ihr Verhalten als arrogant bezeichnet.
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(dpa)
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