Der Irak versinkt im Chaos: Bei mehreren Anschlägen sind am Dienstag mindestens 50 Zivilisten getötet worden. Im Norden Bagdads kamen zudem sechs US-Soldaten ums Leben.
Die Spirale der Gewalt dreht sich immer schneller: Bei mehreren Anschlägen im Irak sind am Dienstag mindestens 50 Zivilisten sowie sechs US-Soldaten getötet worden.
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Bei einem Selbstmordanschlag in Bagdad kamen am frühen Nachmittag mindestens 32 Menschen ums Leben. 65 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak.
Nach Angaben von Augenzeugen war ein Selbstmordattentäter auf einem zentralen Platz der irakischen Hauptstadt mit einem mit Sprengstoff beladenen Auto in eine Menschenmenge gerast.
Bei der Explosion einer Bombe in einem Bus im Zentrum Bagdads wurden nach Polizeiangaben zudem mindestens 22 Menschen getötet.
Darüber hinaus starben seit Wochenbeginn acht US-Soldaten im Irak. Sechs Militärs kamen am Dienstag bei der Explosion mehrerer Bomben im Norden Bagdads ums Leben, wie das US-Militär mitteilte. Zwei weitere starben beim Absturz eines US-Hubschraubers am Montagabend. Zur Ursache des Absturzes wurde zunächst keine Angaben gemacht.
Damit stieg die Zahl der im Mai getöteten US-Soldaten auf 112. Der Mai ist somit der Monat mit den bislang meisten US-Toten im Irak in diesem Jahr, wie die US-Armee mitteilte.
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(dpa/Reuters)
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