Bei einem Selbstmordanschlag auf den Konvoi des irakischen Arbeitsministers sind mehrere Menschen getötet worden. Der Politiker blieb unversehrt.
Bei einem Sprengstoffanschlag auf den Konvoi des irakischen Arbeitsministers Mahmud al-Scheich Radi in Bagdad sind neun Menschen ums Leben gekommen. Zwanzig weitere Menschen seien verletzt worden.
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Ein beim Attentat zerstörtes Auto wird abtransportiert. (© Foto: AFP)
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Der Minister selbst sei unverletzt, sagte ein Ministeriumssprecher. Er sei "auf dem Weg ins Ministerium". Unter den Toten sind laut Augenzeugen drei Leibwächter des Ministers. Al-Scheich Radi gehört als Parteiloser der Schiiten-Allianz von Ministerpräsident Nuri al-Maliki an.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Aswat al-Irak war die Bombe, die in der Nähe des Tahrir-Platzes detonierte, in einem geparkten Auto versteckt. Ein Kameramann der Nachrichtenagentur Reuters, der Zeuge des Anschlags wurde, berichtete hingegen, dass der Attentäter nahe des Tahrir-Platzes in der Stadtmitte ein Auto in den Konvoi des Ministers steuerte und das Fahrzeug in die Luft sprengte.
Polizisten und im Konvoi mitfahrende Leibwächter hätten daraufhin das Feuer eröffnet, es sei zu mehreren Unfällen gekommen. Filmaufnahmen des Reuters-Mitarbeiters von dem Attentat wurden von der irakischen Armee konfisziert.
Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak berichtete unter Berufung auf die Polizei außerdem, US-Soldaten hätten am Donnerstag in der nordöstlich von Bagdad gelegenen Stadt Bakuba versehentlich eine Frau erschossen.
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(dpa/Reuters/gal)
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