Dabei wären die derzeitigen Koalitionsverhandlungen ein "ideales Testfeld, um politische Alltagsroutinen auch nach dem Wahlkampf digital anzureichern", schreibt der Politikwissenschaftler Christoph Bieber von der Universität Gießen in einem Artikel im Autoren-Blog carta.info.
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Bieber hält Web-2.0-Technologien wie Blogs und Twitter für geeignet, um den Gesprächen zwischen CDU/CSU und FDP ihren Hinterzimmer-Charakter zu nehmen. Er regt an, Zwischenstände der Verhandlungen per Kurznachrichtendienst Twitter zu verbreiten. Die Tagesergebnisse könnten gebündelt in einem Blog veröffentlicht werden.
Der "Spekulationswut der Hauptstadtmedien" wären damit Grenzen gesetzt, die "aktive Beeinflussung der öffentlichen Debatte" durch die Parteien weiterhin möglich, schreibt Bieber: "Wir werden sehen, ob das Web 2.0 nur einen Sommer lang politisch aufblühen durfte - und nun wieder ein typisch deutscher Offline-Herbst folgt."
Angesichts der Partei-Websites ist Letzteres wahrscheinlich. Dabei hatten zumindest in der Union führende Politiker Besserung versprochen: Bundeskanzlerin Merkel kündigte am Tag nach der Wahl auf einer Pressekonferenz an, traditionelle und moderne Wege der Kommunikation auf den Prüfstand zu stellen - womöglich sei es in Zukunft geboten, stärker auf das Internet zu setzen.
Ins gleiche Horn stieß Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust: "Wir müssen in der Kommunikation vor allem über die digitalen Kanäle noch besser werden", sagte das CDU-Präsidiumsmitglied. Die CDU habe zwar ihre Webseiten, "aber viele Diskussionen laufen ja eher in Foren, die wir alle kaum kennen."
Nachhilfe erhofft sich von Beust ausgerechnet von der Piratenpartei, die im Wahlkampf mit Internet-Kritik und lauten Yeah-Rufen die CDU zu stören versuchte: "Wir können von den Piraten durchaus etwas lernen." Was genau, wusste von Beust nicht zu sagen.
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(sueddeutsche.de/bica)
"The Substance" im Kino
keine Berücksichtigung findet, kann man davon ausgehen, dass deren Auftritt so schlecht nicht ist. Im Übrigen ist das Netz oftmals heillos überbewertet. Gerade Parteien wie die CDU wissen ganz genau, dass deren Klientel zu großen Teilen nichts mit diesem Medium anzufangen weiss. Maximal bild.de geht da.
Wozu sollen die sich denn anstrengen? Die einen haben das strunzdumme Stimmvieh im Sack, die anderen lecken beleidigt die Wunden.
Mit Phrasen, Ausflüchten und Schaumschlägereien wird der "mündige Bürger" tagaus und tagein bereits per TV, Radio und Printmedien eingedeckt.
Deshalb muss man nicht auch noch das Internet missbrauchen um dort dieselbe Suppe zu präsentieren.
Zum Thema "Aktuell":
SPD-Augsburg. Ortsverein Hochfeld.
Das Aktuellste unter „Aktuelles“: Ankündigung der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hochfeld „mit Prof. Dr. Martin Pfaff, MdB a.D.“ am
20.7.2009 um 19:00 Uhr.
Das zweitaktuellste Ereignis: Veranstaltungs-Ankündigung zum 22.6.2009.
Das drittaktuellste Ereignis: Vorstellung des am 31.3.2008 (in Worten: zweitausendacht) neu gewählten Vorstandes.
Noch Fragen?
Über Myspace werde ich von der Linkspartei und vorallem deren Jugenorganisation Solid über neue Termine oder Nachrichten informiert ...
Über Youtube kann ich mir regelmäßig neue Interviews oder Bundestagsreden ansehen ...
Wer sich wundert das die Union und die SPD ihre Internetpräsenzen nun schleifen lassen der ist wirklich naiv, merkt man doch bei jeder Diskussion dazu das es ihnen zutiefst unheimlich ist ...
Paging