Radio Netherlands hingegen sieht in Sarrazin schon einen "deutschen Geert Wilders". Die beiden seien in ihrer Meinung über den Islam "auf einer Wellenlänge". Der große Unterschied sei jedoch, dass Sarrazin seine Thesen mit Hilfe der Genetik untermauere. Gerade diesem Argument widerspricht das Niederländische Demographische Institut: Alleine schon der Umstand, dass sich die Geburtenrate von Migranten innerhalb von wenigen Generationen an das Gastland anpasse, widerspreche Sarrazins Behauptungen. Außerdem blieben Menschen mitnichten automatisch in der Bildungsschicht, in die sie geboren wurden.
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Die französische Tageszeitung Le Monde hebt die "sehr erfolgreiche Marketing-Kampagne" Sarrazins hervor, aufgrund derer das Buch schon Tage vor seiner Veröffentlichung für Aufregung sorgte. Neu oder gar überraschend seien die Thesen des Bundesbank-Vorstands nicht: "Trotz seines grauen Anzugs, seiner grauen Haare und der Hornbrille liebt Thilo Sarrazin schon immer die Provokation." Den Grund für die Aufregung sieht die Zeitung in der Funktion Sarrazins im Vorstand der Zentralbank - "eine Funktion, die eine unleugbare moralische Autorität verleiht".
Aber nicht nur Deutschlands Nachbarn verfolgen die Debatte um Sarrazin aufmerksam: Längst sind die steilen Thesen auch am westlichen Ende Europas angekommen. In Spanien und Portugal wird die Causa Sarrazin zwar nur am Rande beleuchtet, dafür aber in mehreren, den Verlauf der Debatte nachzeichnenden Meldungen. Vor allem Sarrazins Behauptung, die Juden teilten ein Gen, ist offenbar Anlass genug, auch dort von der Diskussion in Deutschland zu berichten.
Besonders die Wirtschaftsmagazine zeigen Interesse, immerhin ist Sarrazin Vorstand der Deutschen Bundesbank. Im Wirtschaftsteil der großen portugiesischen Tageszeitung Público äußert ein Autor Sorge um die Autonomie der Bank. Eine politisch motivierte Entlassung Sarrazins könne dieser schaden.
Selbst in Russland, in den USA und in Südamerika, etwa in Brasilien und Venezuela, ist der Name Sarrazin in den Medien zu finden. Die New York Times stellte sein Buch ebenso vor wie die russische Tageszeitung Iswestija.
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(sueddeutsche.de/gba)
Nach Massaker in Haula
Sie können doch rechnen. Sarrazin bekommt oft Zustimmung in Höhe von annähernd 90%. Das können doch nicht alle Sympathisanten von "rechten" Parteien sein, da sind ja dann mindesten 45% von "Linksanhängern" dabei.
Wenn Sie von einer linken Meute sprechen, würde ich gerne mal wissen, wie sie das Gegenstück bezeichnen (würden, sollten).
1. Linke Meute
2. Rechte ...........?
denn die Österreicher und die Schweizer sind alle ganz schlimme Pauschalisierer und neigen zum Ressentiment. Durch die Berge sind sie mehr Strahlung aus dem All ausgesetzt und das macht genetische Veränderungen und davon kommt das dann.
Bevor man dummschwätzt bitte mal mit Fakten arbeiten. Solches grenzdebiles Geseier wie "die Mehrheit steht dahinter......was Blitz-onlineumfragen belegen" zeigt eigentlich nur das Sie wahrscheinlich ausschliesslich die "Bildumfrage" zurate ziehen und nicht hunderte "Blitzumfragen" (der Ausdruck Blitzumfrage im Zusammenhang mit einem Thema was seriös behandelt werden sollte zeigt ja eigentlich schon den Zustand des Stammhirns) und dazu sag ich jetzt lieber nix weiter.
Warum fordert eigentlich niemand mal bei denen mehr Verantwortungsbereitschaft und Engagement in Sachen Integration, die vom Zuzug der Türken profitiert haben, nämlich von den großen Unternehmen und der Wirtschaft ganz allgemein, die damals mit all ihrer Macht darauf hingewirkt haben, ausländische Arbeitskräfte verstärkt ins Land zu holen?
Das sind genau diejenigen, die aktuell schon wieder nach ausländischen Kräften schreien (weil sie versäumt haben genügend in Ausbildung zu investieren) – Stichwort „Fachkräftemangel” – und sich nicht um die möglichen sozialen Folgen scheren.
Vielleicht sollte Herr Sarrazin zu Rate gezogen werden, wenn die von den Wirtschaftsbossen herbeigesehnten ausländischen Fachkräfte kommen, dass deren „Gene” auch zu den unseren (und zu den hugenottischen von Herrn Sarrazin) passen?
Das Problem in unserem Land ist nicht die Intelligenz der Türken, sondern DASS ES MÖGLICH IST, DASS EIN MENSCH MIT DER INTELLIGENZ VON HERRN SARRAZIN HÖCHSTE UND EINFLUSSREICHSTE POSTEN (Finanzsenator, Bundesbankvorstand) ERGATTERN KANN.
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