Warnung aus Wien: Iran könnte laut einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde schon an einem Atomsprengkopf arbeiten - die USA drohen mit harten Konsequenzen.
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) ist besorgt, dass Iran bereits an der Entwicklung eines atomaren Raketensprengkopfes arbeiten könnte. Das geht aus einem vertraulichen Bericht der UN-Behörde hervor.
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Der vertrauliche Bericht der IAEA ist besorgniserregend: Iran könnte bereits an einem Atomsprengkopf arbeiten. Schon mit dem Text einer Langstreckenrakete im Dezember 2009 hatte Iran Misstrauen und US-Forderungen nach Sanktionen ausgelöst. (© Foto: Reuters)
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Die Inspektoren der IAEA bestätigten zudem, dass Iran wie angekündigt die erste Charge Uran auf 20 Prozent angereichert hat. Die UN-Behörde bemängelte, dass die Inspektoren vorab nicht rechtzeitig über den Beginn einer höheren Uran-Anreicherung informiert worden seien.
Eine Anreicherung auf 20 Prozent und mehr gilt als Hinweis darauf, dass der Iran an einer Atombombe arbeiten könnte. Dafür muss das Uran bis auf mehr als 80 Prozent angereichert werden. Für Kraftwerke wäre aber ein weit geringerer Anreicherungsgrad ausreichend. Angesichts der potenziellen militärischen Dimensionen ihres Atomprogramms müsse die Regierung in Teheran unverzüglich mit der IAEA zusammenarbeiten, heißt es in dem Bericht.
Die USA sieht sich durch den Report in ihren Forderungen nach weiteren Sanktionen gegen Teheran bestärkt. US-Vizepräsident Joe Biden drohte mit Konsequenzen: "Gemeinsam mit unseren internationalen Partnern arbeiten wir daran sicherzustellen, dass der Iran wirkliche Konsequenzen dafür zu spüren bekommt, dass er sich nicht an die internationalen Abmachungen hält", sagte Biden in Washington.
"Der Bericht zeigt ein Mal mehr, dass der Iran sich nicht an seine internationalen Verpflichtungen gehalten hat", sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Für diesen Fall hätten die USA immer Strafmaßnahmen gefordert.
Außenamtssprecher Philip Crowley erklärte in Washington, der IAEA-Bericht enthalte "viele besorgniserregende Dinge". Damit hob er vor allem auf vorliegende Informationen ab, nach denen das islamische Land bereits an einem Atomwaffensprengkopf bauen könnte.
"Es gibt für diese Einrichtung keine Erklärung, die auf eine zivile Nutzung des Atomprogramms schließen lässt", sagte Crowley. Die neuen Erkenntnisse seien bezeichnend dafür, wie sich Teheran gegenüber der UN-Behörde in Wien verhalte. Iran sei nicht in der Lage, befriedigend zu erklären, welches Ziel er mit seinem Atomprogramm verfolge.
Teheran hat in der Vergangenheit immer wieder beteuert, mit seinem Atomprogramm nur friedliche Zwecke zu verfolgen, wie etwa den Betrieb medizinischer Forschungsanlagen. Nach dem Scheitern eines Atomdeals mit der IAEA und den Weltmächten hatte das Land in der vergangenen Woche mit einer höheren Urananreicherung auf 20 Prozent begonnen. Dies wurde von der Internationalen Gemeinschaft als Provokation gewertet, viele Länder brachten neue Sanktionen in Spiel.
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(dpa/Rtr/AFP/fvk/mati)
Russland unter Putin
@Teddiy El Baradei sah damals auch Atomwaffen im Irak
*Die Rolle der internationalen Atomenergiebehörde wird immer fragwürdiger. Der ehemalige Leiter El Baradei bestätigte den USA das Vorhandensein von Atomwaffen von Saddam Hussein in der Vorbereitung des 2. Bushkrieges 2003.*
Nochmal Teddiy
Ihre Aussage ist völliger Quatsch. Das Gegenteil ist der Fall. El-Baradei und Hans Blix haben damals einen Bericht vorgelegt, wonach eben gerade keine Waffen im Irak lagen. Dies wurde natürlich von Bush & Co ignoriert, wie alle UN-Institutionen den Amerikanern im Zweifel sonstwo vorbeigehen.
ad 3.)" wie einige andere Foristen scheinen Sie irgendwann grundsätzlich auf Israel als Wurzel allen Übels der Welt zurückzukommen."....das nenne ich mal ne lupenreine Unterstellung ihrerseits.Die Platte springt gewaltig...und das ist das "Totschlagargument der Argumentlosen"....ganz,ganz mieses Ding.Egal.
Ich bin auch der Meinung,dass Indien das gleiche Recht auf A-Bomben hat wie Pakistan....oder umgedreht....ganz wie sie wollen.
Oder das Nordkorea-egal wie "problematisch" ich die Führer in Pjöngjang finde-angesichts der Schutzmacht USA eine gewisse "Paranoia" entwickelt hat,ist auch verständlich-und umgedreht natürlich auch.
ad 1) "Erzfeind": Ich denke, Israel würde den Iran gerne ignorieren und in Ruhe leben, wie es das auch mit Ägypten, Jordanien, etc. tut. Die Aufrüstung von Hisbollah und Hamas und die Drohungen aus Teherean gegen das "zionistische Gebilde" (trotz aller "Übersetzungsfehler"...) werden aber in Israel nuun mal ernst genommen.
ad 2.) die Exil-Iraner waren nur ein Teil meiner Antwort an kritischer Bürger. Ich nehme nicht an, daß Ihre amerikanischen George W Bush kritischen Freunde wegen vergleichsweise geringer kritischer Äußerungen jahrelang in Kerkern gefoltert
wurden(?)
ad 3.) wie einige andere Foristen scheinen Sie irgendwann grundsätzlich auf Israel als Wurzel allen Übels der Welt zurückzukommen. Das iranische Rüstungsprogramm ist aber kein israelisches Problem (oder meinen Sie im Ernst, USA/EU/IAEA/Russland würden sich allesamt von einem 7 Mio. Einwohner-Land von der Größe Hessens instrumentalisieren lassen?)
Wieso ich auf Israel komme???Na weil das der Erzfeind Irans ist....eigentlich nicht schwer zu erklären.
Das W der 2e nicht mehr Präsident ist,ist auch egal....mir gings um die von ihnen erwähnte verheerende Meinung/bei mir Scham der-in Ihrem Fall Exil-Iraner-....und in meinem Fall der Amis.
Gleiches Recht für Alle!!!
ps."und wieso Sie hier wieder aufd Israel kommen, ist mir zwar klar, aber ist jetzt nicht unbedingt Thema dieses Artikels"....aha,die Unkritisierbaren....was ist Ihnen denn klar???Butter bei die Fische,bitte!!!
(...mißfällt mir etwas, Sie mit Ihren Nick anzureden, da ich großer Verehrer von Jeff Lebowsky bin, anyway...):
mir ist unklar, was Ihr Beitrag mit meiner Antwort an "Kritischer Bürger" zu tun hat.
George W. Bush ist nicht mehr Präsident der USA und wieso Sie hier wieder aufd Israel kommen, ist mir zwar klar, aber ist jetzt nicht unbedingt Thema dieses Artikels.
Paging