Der Bundeskanzler hat bekräftigt, dass er ein Kopftuchverbot an Schulen befürwortet. Derweil hat Brandenburgs CDU-Innenminister Schönbohm in einem Zeitungsbeitrag muslimische Immigranten heftig attackiert.

"Wenn eine junge Frau in der Gesellschaft ein Kopftuch tragen möchte, halte ich das für tolerabel, sagte Gerhard Schröder.

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Wenn sie es als Angehörige im öffentlichen Dienst tun möchte, würde ich sagen: Nein, da erwarten wir eine andere Weise, sich anzuziehen", sagte Schröder in der ARD-Sendung Beckmann, die am Montag ausgestrahlt wird. Wer in Deutschland leben wolle, müsse sich im Übrigen an die gesetzgeberischen Regeln halten und unsere Sprache lernen.

Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) fordert in der Debatte über die Ausländer-Integration eine stärkere Besinnung auf die Wertorientierung und Geschichte Deutschlands.

In Immigrantenmilieus würden gerade die aufgeklärten Traditionen Deutschlands konsequent ignoriert, schreibt der CDU-Politiker in einem Beitrag für Die Welt. "Lessings Ringparabel, das Lehrstück der europäischen Aufklärung, findet sich natürlich nicht im Lehrplan der diversen Koranschulen in Deutschland.

Dort wird vielmehr häufig gepredigt, dass man den richtigen der drei Ringe aus dem väterlichen Erbe am sichersten erlangen könne, indem man seinen beiden Brüdern den Schädel einschlägt und ihnen ihre Ringe von den Fingern schneidet."

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(dpa/AFP)