Der Kampf der Fatah gegen die Hamas wird mit Worten weitergeführt: Palästinenserpräsident Abbas vergleicht die verfeindete Extremistenorganisation mit der internationalen Terrorgruppe - und wirft ihr vor, al-Qaida in Gaza gedeckt zu haben.

Palästinenserpräsident Machmud Abbas hat die Hamas beschuldigt, die internationale Extremistenorganisation al-Qaida zu decken.

Machmud Abbas

Machmud Abbas schießt weiter gegen die verfeindete Hamas. Er wirft der Terrororganisation vor, der internationalen Extremistengruppe al-Qaida (© Foto: AFP)

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"Durch die Hamas bekommt al-Qaida Zugang zum Gazastreifen", sagte Abbas am Montag in einem Interview des italienischen Fernsehsenders RAI. "Durch ihr blutiges Gebaren ist die Hamas al-Qaida sehr ähnlich geworden." Deshalb sei Gaza in Gefahr und benötige Hilfe. Einen Dialog seiner eigenen Partei Fatah mit der Hamas schloss Abbas aus.

Die palästinensische Islamistenpartei hatte vergangenen Monat nach heftigen Kämpfen mit der Fatah die Kontrolle über den Gazastreifen übernommen, woraufhin Abbas die Einheitsregierung mit der konkurrierenden Gruppe beendete.

Al-Qaida-Vize Aiman al-Zawahiri hatte vor zwei Wochen die Muslime zur Unterstützung der Hamas in deren Kampf gegen Israel und die Fatah aufgerufen.

Eine Sprecherin von Israels Ministerpräsident Ehud Olmert kündigte für die kommende Woche ein Treffen des Politikers mit Abbas an. Auf der Tagesordnung stünden aktuelle Fragen wie die Sicherheitslage und die humanitäre Situation in den Palästinensergebieten. Ort und Zeit des Treffens stünden aber noch nicht fest.

Es wird damit gerechnet, dass die Begegnung möglicherweise schon am kommenden Montag stattfindet.

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(Reuters)