Generalbundesanwalt Peter Frank im Interview Ein Quäntchen Glück

Mit seinen 47 Jahren ist Peter Frank der jüngste Generalbundesanwalt, den es je gab. Sein Ziel: eine konsequentere Strafverfolgung von Terroristen - ob sie nun von außen kommen oder von innen.

(Foto: Sebastian Berger)

Generalbundesanwalt Peter Frank über Brandanschläge, IS-Rückkehrer und die wichtigste Eigenschaft im Kampf gegen den Terror - Geduld.

Interview von Wolfgang Janisch und Heribert Prantl

Peter Frank ist seit Oktober 2015 Generalbundesanwalt, also der Chef der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe - der oberste Ankläger der Bundesrepublik. Nach seinem Jura-Studium in Würzburg arbeitete Peter Frank im bayerischen Justizministerium, als Staatsanwalt und als Richter. Sein Vorgänger Harald Range wurde im Zuge der Landesverrats-Ermittlungen um das Blog "Netzpolitik.org" vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Vor seinem Wechsel nach Karlsruhe leitete Frank die Generalstaatsanwaltschaft München.

SZ: Sie sind ein sehr junger Generalbundesanwalt, der jüngste, den es je gab. Sie sind 1968 ...