Indien Chronik der verheerendsten Terroranschläge

In Indien kommt es immer wieder zu verheerenden Terroranschlägen, die meisten werden militanten Islamisten zugeschrieben.

1993: Bei Bombenanschlägen auf die Börse in Bombay, Züge, Hotels und Tankstellen in der Stadt werden 257 Menschen getötet und mehr als 1.100 verletzt.

Dezember 2001: Islamisten greifen das Parlament in Neu-Delhi an. 14 Menschen, darunter einige Angreifer, kommen ums Leben. Die indische Regierung wirft Pakistan eine Verwicklung in das Blutbad vor, Islamabad dementiert.

September 2002: Beim Angriff auf einen Hindu-Tempel im westlichen Staat Gujarat werden 33 Menschen getötet. Die Polizei macht indische Islamisten verantwortlich, die von kaschmirischen Rebellen angestiftet worden sein sollen.

August 2003: Zwei mit Sprengstoff gefüllte Taxis explodieren vor einer Touristenattraktion und auf einem Markt von Bombay. 52 Todesopfer sind zu beklagen.

Oktober 2005: Drei Bomben explodieren auf Märkten in Neu-Delhi am Vortag eines hinduistischen Feiertages. 62 Menschen werden getötet.

März 2006: Bei einem Doppelanschlag auf einen Bahnhof und einen Tempel in der Stadt Varanasi kommen 20 Menschen ums Leben.

Juli 2006: In Zügen Bombays explodieren acht Bomben, die Zahl der Opfer steigt auf fast 150.