IdomeniEuropa 2016: Wo Babys im Schlamm zur Welt kommen

An der Grenze zu Mazedonien warten Tausende Menschen auf die Weiterreise. Der Regen macht die Zustände im Zeltlager noch schlimmer.

Im völlig überfüllten Flüchtlingslager in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze stehen die Zelte nach tagelangen Regenfällen im Schlamm. Die vor den Zelten aufgehängte Wäsche bleibt nass.

Nach Schätzungen der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sitzen etwa 10 000 Menschen hier fest. Die griechische Regierung versucht, die Menschen in andere Unterkünfte zu bringen. Eine Zwangsräumung des Flüchtlingslagers lehnt die Regierung in Athen ab. "Es darf einerseits kein (ständiges) Lager in Idomeni geben. Andererseits darf es keine Evakuierung unter Einsatz der Bereitschaftspolizei geben", sagte der für die Küstenwache zuständige Minister, Thodoris Dritsas, bei einem Briefing des Krisenstabs zur Flüchtlingskrise.

Bild: dpa 10. März 2016, 18:262016-03-10 18:26:31 © SZ.de/ewid/mane/fued