Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer schließt eine Rückkehr in die Bundesregierung aus. Sein Ziel sei es, Bayern und die CSU "wieder dahin zu bringen, wo wir einmal waren."

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will "auf keinen Fall" nach der Bundestagswahl in die Bundesregierung zurückkehren. Seine beiden Ämter als CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident betrachte er nicht "als Sprungbrett für eine weitergehende Karriere, sondern als Mission. Sie besteht darin, Bayern und die CSU wieder dahin zu bringen, wo wir einmal waren", sagte er der Bild am Sonntag.

Horst Seehofer, CSU, ddp

Fühlt sich wie ein 45-Jähriger: Horst Seehofer. (© Foto: ddp)

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Seehofer, der am kommenden Samstag 60 Jahre alt wird, antwortete auf die Frage, ob er sich deswegen alt fühle: "Wirklich nicht. Von der Fitness her fühle ich mich nicht wie 60, sondern 10 bis 15 Jahre jünger." Auf die Frage, ob er sich "auch ein bisschen weise" fühle, sagte Seehofer: "Ein Sprichwort aus der Römerzeit sagt: Alt werden, heißt sehend werden. Das kann ich nur bestätigen."

In dem Interview schätzte sich Seehofer selbst als "fähig", "durchsetzungsstark", "humorvoll", "zuverlässig" und "ehrlich" ein. Zugleich stellte der CSU-Chef klar: "Zu Privatem werde ich mich nie mehr äußern, so lange ich Politiker bin".

Die Illustrierte Bunte hatte kürzlich unbestätigte Gerüchte öffentlich gemacht, wonach Seehofer zur Mutter seiner unehelichen Tochter in Berlin erneut intime Beziehungen pflegen soll. Seehofer hatte dazu erklärt, er werde zu diesem Thema nichts sagen.

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(ddp/bay/woja)