Dieses Geschichtsbild will die russische Führung mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln verteidigen. Präsident Medwedjew setzte eine Kommission "zur Verhinderung von Versuchen der Geschichtsfälschung zum Nachteil der Interessen Russlands" ein. Ihr gehören neben Mitgliedern der Präsidialverwaltung, der Regierung und wenigen Historikern bezeichnenderweise auch Angehörige verschiedener Geheimdienste und der Generalstabschef der Streitkräfte an.
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Die Glorie des Sieges
Offensichtlicher Auftrag der Kommission ist es, die Glorie des sowjetischen Sieges zu schützen - notfalls auch gegen die Wahrheit. Die Kommission wird jedenfalls gewiss nicht einschreiten gegen russische Geschichtsfälscher, welche das vom sowjetischen Geheimdienst 1940 verübte Massaker an polnischen Offizieren in Katyn leugnen. Sie wird auch nicht protestieren, wenn stalinistischer Staatsterror in Russland wieder verharmlost oder gerechtfertigt wird.
Der Aufbruch unter Michail Gorbatschow Ende der achtziger Jahre führte zwingend zum Bruch mit alten Lügen. Das autoritäre Russland aber kann einen ehrlichen Umgang mit Verbrechen der Vergangenheit nicht dulden. Der Führung geht es, wie die Menschenrechtsorganisation "Memorial" ernüchtert feststellt, darum, "den Bürgern Russlands ihre einzigartige und tragische Vergangenheit" zu nehmen.
Aus gutem Grund: Wer erst einmal angefangen hat, die Verbrechen der Vergangenheit zu beklagen, wird auch in der Gegenwart die Allmacht der Geheimdienste, die Rechtlosigkeit des Einzelnen und die Arroganz der Macht nicht länger brav erdulden.
Nur wenige brechen das Schweigen
Im Inneren ist der Geschichtskampf fürs Erste entschieden. Nur wenige russische Bürgerrechtler brechen das Schweigen, sprechen über Millionen Opfer Stalins. Umso entschlossener wendet sich Russland nun den "Geschichtsfälschern" im Ausland zu. Gegen die "Rehabilitierung der Handlanger der nationalsozialistischen Verbrecher" in den baltischen Staaten soll künftig gar die russische Justiz vorgehen.
Es ist in den baltischen Staaten tatsächlich nicht unüblich geworden, sowjetische und deutsche Besatzung in verwerflicher Weise gleichzusetzen. Beantwortet wird das von der russischen Seite aber mit der nicht minder verwerflichen Leugnung von Terror und Vertreibung unter Sowjetherrschaft. Der Kreml hält offenkundig auch in der Geschichtspolitik Angriff für die beste Verteidigung. Russland beansprucht in seiner Nachbarschaft Einflusszonen, und Einschüchterung im Stile alter Großmachtpolitik ist noch immer das Mittel der Wahl.
Das ungeheuere Ausmaß der von Deutschen nach dem Überfall auf die Sowjetunion verübten Gräuel verbietet Lehrmeisterei gegenüber Russland. Überdies ist Deutschland aus geopolitischen wie wirtschaftlichen Gründen gehalten, mit Moskau den Ausgleich zu suchen. Einen Ausgleich in der historischen Bewertung der gemeinsamen Vergangenheit aber kann es nicht geben.
Er verbietet sich gerade, weil das Ausmaß der eigenen Schuld Deutschland eine besondere Verantwortung auferlegt. Diese gilt gegenüber den Russen, aber auch den Völkern Mittelosteuropas. Deren Misstrauen wird geweckt, wenn Deutschland und Russland sich zu gut verstehen. Vermutlich wird dieses Misstrauen erst dann obsolet, wenn Lows Karikatur Eingang gefunden hat in russische Schulbücher.
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- Hitler-Stalin-Pakt RSS
(SZ vom 22.8.2009/aho)
"The Substance" im Kino
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Es sit schon interessant, wie Sie versuchen die Besetzung eines Landes zu rechtfertigen... Sehr interessant sind auch ihre Zahlen bezüglich Bevölkerungsmehrheiten... Ich hoffe nur, daß Ihre Zahlen denen momentan aus Äfghanistan überlegen sind, wobei in Äfghanistan die Bevölkerung zwischen 1987-91 (Voll im Bürgerkrieg) jährlich c.a. um 15% gewachsen sein soll... Ich möchte nur andeuten, daß ihre Zahlen mindestens mit einer zehner Prozent negativ zu revisieren sind... Beweisen werde ich es Ihnen noch nicht!
Toll wie Sie einen Vertrag zu Besenftigung der Dikdatoren Hitler und Mussolini zu einem völkerrechtlichen Vertrag umdeuten wollen... Verträge dieser Art würden nach großen Kriegen unter Beteiligung aller Völker -Damals Völkerbund/Genf-Schweiz- unterzeichnet, dachte ich, aber der Mensch lernt ja nie aus..! Demnächst wenn Buschi-Men Nachkömmling der ganzen Wlet einen Vertrag in Texas zu Unterschreibung niederlegt, sagen wir alle natürlich... Toll Buschi-Men, da haßt Du uns Völkerrechtliches etwas angedeiehen lassen... Nein felixaustria03..! Selbst wenn es unter dem Völkerhaus in Genf unter dem Dikdat des Mächtigsten seiner Zeit unterschrieben worden wäre... Dieser Vertrag war nicht das Papier Wert, in dem diem Okkupation der Teile des Checkeis drinstand... Wie SIe auch wissen sollten hat der Adi nicht nur gebiete mit Deutscher Minderheit okkupier, oder!? Oder Wollen Sie mir sagen, daß Sivastopal in Tschei liegt.!? Na ja! Bei den Ansichten kenne ich die Antwort schon jetzt. Ich bitte um Unterlassung!?
FErner ich erinnere Sie nochmals an die Worte des Herrn Chamberlain's... Es war hatl der naive Versuch der Engländer das nächste Weltunglück zu verhindern!? Adi schrie schon Jahre vorher, nach Lebensraum für Deutsche, im Osten wie auch Westen..? Sie sollten es auch wissen! Mann hat ihn vielleicht auch nicht für voll genommen!? Vom heutigen Standpunkt aus war seine Selbstherrlichkeit, was weitere 25% des Deutschen Teritoriums gekostet hat... Nun liegt die Deutsche Grenze an Oder und Neise! Leute wie Sie mögen es vielleicht in Frage stellen, aber es ist z.Z. Fakt... Eine Änderund dieser bedarf vielleicht das nächste Weltunglück...! Wer weiß, was da wem drin schmort!? Ast rein scheinen die Bezihungen zwischen GER, POL und TSCH auch nicht mehr zu sein..!? Es sei den man sagt allem ja, was aus Beroline nach Osten von hinten entweicht..! Mal sehen! Einen Donald Ducksky hat man deswegen in Poland installieren müssen... Demnächst wohl uach in Tscheckei... Mal sehen!
Da bringen Sie was durcheinander: der Vertrag v. Chamberlain m. Hitler, Daladier u.
Mussolini v. Sept.. 38 war nicht die Zerschlagung der Tschechei, sondern die Ab=
tretung des deutsch besiedelten Sudetenlandes, anstelle einer verweigerten Selbst=
bestimmung der 3,5 Mio. Sudetendeutschen, die 1918 in den tschecho-slowakischen
Staat gezwängt wurden, dabei waren sie mit 3,5 Mio. stärker als 2,1 Mio. Slowaken,
kamen aber im Staatsnamen nciht vor sondern galten als "Minderheit".
Der Vertrag v. München haben 26 Staaten ratifiziert, er war gültig und anerkannt!
Doch, mein lieber Mitkommentator, die Russen werden das niemals tun, was Sie und
ich von ihnen erwarten, sie unterliegen nicht der deutschen selbstanklagenden
Vergangenheitsbewältigung, sondern bestreiten sogar die ungeheuren Verbrechen
ihres Führers (Woschd) Stalin!
DIe Art und Weise der deutschen Vergangenheitsbewältigung ist singulär auf der
ganzen Welt und in der ganzen bisherigen Geschichte!
Paging