Umweltminister Gabriel ist mit dem Versuch gescheitert, die Autoindustrie zu mehr Transparenz zu zwingen. Schuld daran soll der Wirtschaftsminister sein.
Die geplante Kennzeichnung des Spritverbrauchs bei Autos ist offenbar vorerst gescheitert. Bundesumweltminister Gabriel (SPD) sagte der Berliner Zeitung: "Ich glaube nicht, dass wir das diese Wahlperiode noch hinbekommen."
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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD, r) hat Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) harsch angegriffen. (© Foto: dpa)
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Zugleich machte Gabriel Bundeswirtschaftsminister Guttenberg (CSU) verantwortlich. Dieser habe "die geplante Kennzeichnung torpediert".
Die Bundesregierung hatte eigentlich geplant, bis Herbst neue Hinweisschilder für Neuwagen einzuführen, auf denen deren Energieeffizienz vermerkt sein sollte. Vorbild für diese Schilder waren die Vermerke auf Waschmaschinen und Kühlschränken.Nach Informationen der Berliner Zeitung hat die Bundesregierung die Kennzeichnung aus Rücksicht auf die Autoindustrie verschoben.
"Wir haben einen Minister, der in Sonntagsreden Greenwashing betreibt, in der Realität aber das Gegenteil dessen tut, was die Regierung beim Klimaschutz vereinbart hat", sagte Gabriel. "Das betrifft das Pkw-Label, aber auch das Gesetz zur CO2-Speicherung, das Umweltgesetzbuch und die Pläne zur Energieeffizienz." Auch die Kanzlerin greift Gabriel, denn sie hätte seiner Meinung nach die Blockade verhindern müssen.
Gabriel warf der Union vor, der Autobranche bei der Kundentäuschung zu helfen: "Die Autoindustrie will nach der Wahl ein Label durchsetzen, das die Wahrheit über den Spritverbrauch verschleiert. Sie will ihre schlechten CO2-Werte vertuschen." Die Verbraucher würden auf diese Weise verunsichert.
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(AFP/dpa/ehr)
Für wie blöd hält Herr Gabriel die Menschen eigentlich. Schließlich kann jeder in den technischen Daten eines Autos nachlesen wieviel Sprit das Auto verbraucht und kann somit seine Kaufentscheidung davon abhängig machen. Dafür brauche ich keine Angabe einer Energieeffizienz, die im gegensatz zu Elektrogeräten sowieso blödsinnig ist. Denn Kühlschränke kann ich miteinander vergleichen. Bei Autos gestaltet sich das jedoch auf Grund der unterschiedliche Größe und Leisung sehr viel schwieriger. Schließlich hängt die Größe und Leistung nur von den persönlichen Bedürfnissen und dem Geldbeutel des jeweiligen Käufers ab. Da ich den Verbrauch des Autos im Prospekt nachlesen kann sehe ich hier keinerlei Verunsicherung des Kaufers.
Vater Enoch von und zu Guttenberg hat einmal - in einem ZEIT-Interview - gesagt, dass sein Sohn - Karl Theodor - besonders in Umweltfragen zu viel Hoffnung Anlass gäbe. Nun - es scheint, dass auch unser Wirtschaftsminister - der Vielgepriesene - der Autolobby (BMW) Tribut zollen muss!! Umweltminister Gabriel, SPD, hat nur allzu Recht, auf diese Schwäche des CSU-Wirtschaftsministers hinzuweisen!
BMW, Porsche spritsparen?
Wo denn?
Sie müssen uns hier mal erklären, warum Sie der Auffassung sind, das Verhältnis zwischen Wirtschaftsministerium und Automobilindustrie sein "unheilvoll"!
Was erwarten Sie sich von einem Wirtschaftsminister? Daß er als Traumtänzer Gabriel durch die Lande schwebt, auf Wolke 7 und fern jeder Realität? Villeicht wäre es ja nicht schlecht, wenn Sie dem Gabriel erstmal einen Weltempfänger stiften, sodaß der dann mal die aktuellen Nachrichten leden kann!
Zitat: "Nach Informationen der Berliner Zeitung hat die Bundesregierung die Kennzeichnung aus Rücksicht auf die Autoindustrie verschoben."
Ob ich es noch mal erlebe, dass die Bundesregierung auf die Bürger Rücksicht nimmt. Wohl nicht.
Paging