Wegen der Hilfen für Griechenland sieht Ministerpräsident Wulff keinen Spielraum für die Steuerpläne von Schwarz-Gelb. Dafür erntet er nicht nur aus der FDP Widerspruch.
Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff sieht derzeit keinen Spielraum für Steuersenkungen. "Wir brauchen wieder geordnete Verhältnisse. Und das heißt Konsolidierung", sagte der CDU-Politiker der Rheinischen Post. In den kommenden Jahren habe die Konsolidierung der Haushalte Priorität, die Schuldenbremse müsse eingehalten werden.
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Ministerpräsident Wulff: "Wir brauchen eine Exit-Strategie." (© Foto: ddp)
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"Wir müssen auf Dauer mit dem Geld auskommen, das wir zur Verfügung haben. Deswegen brauchen wir eine Exit-Strategie aus der schuldenfinanzierten Krisenbekämpfung", forderte Wulff.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Michael Fuchs, ist mit Wulff einer Meinung. Er sagte der Passauer Neuen Presse: "Für Steuersenkungen 2011 gibt es mit Sicherheit keinen Spielraum." Wenn die Wirtschaft anspringe, könne es 2012 Steuersenkungen geben. Nötig sei allerdings auch ein verschärfter Sparkurs.
"Wir müssen verstärkt sparen, nicht zu jedermanns Freude", sagte Fuchs mit Blick auf die Einführung der Schuldenbremse 2011. Einsparpotenzial sehe er fast ausschließlich bei Sozialausgaben und Subventionen.
Unionsfraktionschef Volker Kauder will hingegen an den geplanten Steuersenkungen festhalten. Er hatte der Bild-Zeitung gesagt, die Koalition wolle trotz der deutschen Milliarden-Hilfen für Griechenland noch in dieser Wahlperiode Steuern senken. Die verabredete Hilfe für das hoch verschuldete Griechenland sei nur ein Darlehen. "Deswegen ist der Wirtschaftsaufschwung nicht in Gefahr", sagte Kauder.
Auch FDP-Chef Guido Westerwelle hält trotz der Griechenland-Krise unbeirrt an den Steuersenkungsplänen seiner Partei fest. "Es gibt da keinen fachlich zu begründenden Zusammenhang. Der wird allenfalls von politisch interessierter Seite konstruiert", sagte er der Passauer Neuen Presse.
Das Gesetzgebungsverfahren für das Griechenland-Hilfspaket soll bis Ende dieser Woche komplett abgeschlossen sein. Die Schlussabstimmung im Parlament ist für Freitag geplant. Wenn der Bundestag das Milliarden-Paket gebilligt hat, könnte auch der Bundesrat zustimmen, der ebenfalls am Freitag tagt.
Die SPD-geführten Bundesländer haben angekündigt, dem Nothilfegesetz für Griechenland die Zustimmung zu verweigern, sollten die Banken nicht in die Rettungsmaßnahmen einbezogen werden.
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(sueddeutsche.de/dapd/bavo/gba)
Wenn das nächste Euroland pleite macht, sieht der Herr ganz sicher genügend Spielraum.
Ich bin überzeugt, dass es der Freiheitsstatue von Deutschland gelingen wird, nach einem Schnellkursus bei der Scientology Organisation die Willenskräfte entfesseln zu können, die ja schon bei den berühmten Moneymakern Jürgen Höller sowie Emile Ratelband zu so unübertrefflichen Vermögensanhäufungen geführt haben.
Also: Das Prinzip ist einfach.
Beim Papst in Rom anrufen, dass Rezept fürs gehen übers Wasser und auch das zur Vermehrung von Brot und Wein schicken lassen und schupps: Schon kann Herr Wulff dem Kompromiss für die Wiederherstellung des gemütlichen Einvernehmens zwischen der Freiheitsstatue Deutschlands und der durchgeistigten Führerin und Lenkerin des Volkes der Deutschen zustimmen, weil das Staatsdefizit verschwunden sein wird.
Also - wo bitte ist das Problem.
dass die anderen vorsätzliche und gelernte Volksverräter sind, mindert die Verdienste eines Ebert, der lieber eine Monarchie gehabt hätte, um den Niedergang der Republik und die Zusammenarbeit mit den reaktionärsten Kräften nicht..
"NRW: Ist Kraft nicht ein Kind der Clement-Regierung?"
die Ziehtochter wird sich ihres Ziehvaters würdig erweisen...
Wer hat uns verraten? - Sie wissen, wie es weitergeht...
Immerhin hat der "rechte Sozi" Ebert lange Zeit einen Reichspräsidenten Hindenburg verhindert.Erst als Ebert 1925 starb, entstand ein Machtvakuum rechts der politischen Mitte- mit allen negativen Konsequenzen...
NRW: Ist Kraft nicht ein Kind der Clement-Regierung? - was könnte sie abgesehen von der Bildungspolitik sozialpolitisch anders machen als der "Arbeiterführer" Rüttgers?
"eine deutliche Erhöhung der Erbschaftsteuer."
Warum? Im Normalfall ist Erbe von jemand erarbeitet/aufgebaut worden, und zwar mit versteuertem Geld! Erbschaftssteuer ist und bleibt eine eigentlich gesetzeswidrige Doppelbesteuerung. Die Diskussion darüber ist schlicht der Neid derer, die nix bekommen, warum auch immer. Leute, kapiert es doch endlich: das Leben ist nicht fair und "der Staat" hat nicht die Aufgabe, es jedem recht zu machen!
Was derzeit offenbar noch nicht genug versteuert wird, sind Kapitaleinkünfte. DA muss man ran. Und DANN wären wir auch dabei, dass beispielsweise der "Beruf Sohn" Faulenzer, der nur von den Mieteinnahmen geerbter Häuser lebt, und dem ansonsten am Allerwertesten vorbei geht, wie es anderen geht. Da muss man nicht das ERBE besteuern, denn niemand kann es einem verbieten und sollte es auch nicht finanziell bestrafen, wenn man seinen Kindern etc. was hinterlässt. Dass die dann davon leben, OHNE sich finanziell an der Gesellschaft zu beteiligen, die sie mitnutzen, DAS ist der Fehler!
Daher müssen endlich Einkünfte, egal ob aus Arbeit oder Aktien oder Mieten usw. in Sachen Besteuerung gleichgestellt werden. So einfach könnte es sein... aber lieber weiter die arbeitenden Menschen ausbeuten, und die Besitzer von wie auch immer geartetem Vermögen schonen, gell Frau Merkel und Kwuido?
Paging