Nach ihrem Urlaub steht für Hessens SPD-Chefin die Machtfrage nun wieder im Raum. Parteichef Beck lässt ihr offiziell freie Hand. Doch viel Zeit hat Ypsilanti nicht.
Wenn Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti an diesem Montag vom Urlaub an der französischen Atlantikküste heimkehrt, muss sie die Machtfrage angehen. Grüne, Linke und die eigene Partei erwarten eine Entscheidung, ob sie einen neuen Anlauf zur Regierungsübernahme wagt.
Wird die hessische SPD-Chefin Andrea Ypsilanti noch einmal versuchen, eine Regierung zu bilden? Parteichef Beck will sich nicht einmischen. (© Foto: AP)
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SPD-Chef Kurt Beck will nach eigenen Worten keinen Druck auf Ypsilanti ausüben, auf eine Wahl zur Ministerpräsidentin mit Hilfe der Linken zu verzichten. "Die Entscheidungen fallen auf der Länderebene", sagte Beck am Sonntag im ZDF.
Ihm war bisher nachgesagt worden, er wolle Ypsilanti dazu bringen, lieber Neuwahlen in Hessen zuzustimmen. Denn ein rot-rot-grünes Experiment würde es der SPD schwermachen, mit einer Abgrenzung nach links in den Bundestagswahlkampf 2009 zu ziehen.
Dass Ypsilanti bei ihrer Rückkehr unverzüglich die Antwort präsentiert, ist kaum zu erwarten. Eher geht es darum, die interne Meinungsbildung zu organisieren. Denn die Genossen sind noch unschlüssig über das Projekt einer von der Linken tolerierten rot-grünen Minderheitsregierung.
Begrenzte Möglichkeiten
Viel Zeit zur Klärung bleibt nicht. Am 13. September kommen die Sozialdemokraten in Alsfeld zum Landesparteitag zusammen. Dabei wird es auch um die Marschrichtung im Landtag gehen.
Die nordhessische SPD plant deshalb für die kommenden Wochen eine Reihe regionaler Konferenzen. Die Grünen und Linken fordern ebenfalls von ihrem möglichen Partner Orientierung über dessen Absichten.
Die Optionen sind aber begrenzt. Stellt sich Ypsilanti nicht im Landtag zur Wahl als Ministerpräsidentin, dürften sich ihre parlamentarischen Möglichkeiten bald erschöpfen. Die Folge wären vermutlich Neuwahlen, die Umfragen zufolge eine schwarz-gelbe Mehrheit bringen könnten.
Ministerpräsident Roland Koch (CDU) arbeitet bereits daran, die möglichen Ursachen für seine starken Stimmenverluste zu beseitigen. Aber auch der Angriff auf die Regierungsbank birgt Gefahren. Denn dazu braucht Ypsilanti 56 der 57 Stimmen der rot-rot-grünen Mehrheit.
Man munkelt von Fraktionsmitgliedern, auf die sich Ypsilanti nicht verlassen könne. Immerhin war ja schon der erste Anlauf an der Darmstädter Abgeordneten Dagmar Metzger gescheitert.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(SZ vom 21.07.2008/dpa/ddp/gal)
Stockender Kita-Ausbau
ich bin für das rot-rote experiment. so weiss der wähler wenigstens im nächsten jahr, ob sich das sozial gerechte kreutzschen an der richtigen stelle lohnt
spottet nur! Spätestens, wenn die letzte rote Versprechen gebrochen, die letzte Cents umverteilt und die letzten Leistungsträger vertrieben wurden, werdet ihr merken, dass man rot-rote Hirngespinnste nicht essen kann...
*Quelle: ein weiser Liberaler*
"Jedes Volk kriegt die Regierung, die es verdient. "
Also Wowereit hat doch nun wirklich niemand verdient, nichtmal Berlin!
das wirds nicht geben. 10.000 haben in der WELT-online abgestimmt. Davon wollten 57% in der bestehenden Koalition die SPD durch die FDP austauschen und nur 10% rot/rot/grün.
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ja die sind schon lustig, die abstimmungen auf welt online..
wer möchte kann da 10.000 mal seine stimme abgeben...
ich persönlich hab nur 3x mein kreuzchen gesetzt....;-)
also machen sie sich keine sorgen, diese umfrage ist , wie übrigens alle umfragen auf welt online, keinen pfifferling wert.
ob sie die Linken hoffähig macht. Sie will unbedingt Ministerpräsidentin werden. Es muss bei ihr krankhaft sein, sonst würde sie nicht so baggern und ihre eigene Partei schädigen. Die wahlberechtigten Hessen, werden dann auslöffeln müssen, was sie mit ihrer Wahl angestellt haben.
das wirds nicht geben. 10.000 haben in der WELT-online abgestimmt. Davon wollten 57% in der bestehenden Koalition die SPD durch die FDP austauschen und nur 10% rot/rot/grün.
57 Prozent glauben, die FDP löst ihre Probleme. Jetzt vertrauen bereits die Geringverdiener, die Hartz IVler, die Mini- und 1-Euro-Jobber, die Zeitarbeiter auf die FDP.
Auf die EFDEPE !!!
Jedes Volk kriegt die Regierung, die es verdient.
Paging