... geht eine monatelange Rivalität mit dem SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Walter voraus. Walter drängt zunächst den Offenbacher Ex-Oberbürgermeister Gerhard Grandke zur Kandidatur. Als der sich weigert, tritt er selbst an, um Ypsilanti zu verhindern.

Es kommt zum Patt: Erst im zweiten Anlauf wird Ypsilanti beim Landesparteitag der Hessen-SPD am 2. Dezember 2006 von 175 Delegierten zur Spitzenkandidatin gewählt - bei 165 Gegenstimmen. Ein Ergebnis, das die tiefe Zerrissenheit der hessischen SPD verdeutlicht.

Jürgen Walter und Andrea Ypsilanti beim Landesparteitag am 2. Dezember 2006/ Foto: ddp

18. Januar 2009, 18:07 2009-01-18 18:07:00