Nach Joschka Fischer schaltet sich auch der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber in den hessischen Wahlkampf ein - und warnt wie in alten Zeiten vor Rot-Grün.

Der 66-Jährige wolle seinem "alten Freund", Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU), helfen, teilte Stoibers Büro am Dienstag in München mit.

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Roland Koch (li.) und Edmund Stoiber im Jahre 2005 (© Foto: Reuters)

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Der frühere bayerische Ministerpräsident werde zunächst im Wahlkreis des hessischen Innenministers Volker Bouffier (CDU) im Kulturzentrum Schlosspark in Großen-Buseck sprechen. Am Abend trete Stoiber dann auf einer CDU-Kundgebung in der Dillenburger Stadthalle auf.

Stoiber zeigte sich zuversichtlich, dass Koch die Wahl gewinnen wird. "Nicht Umfragen bestimmen über das Ergebnis, sondern nur der Wähler selber", sagte er und betonte: "Der Weg von Roland Koch ist noch nicht zu Ende."

Stoiber: SPD setzt auf Ideologie von gestern

Das Land Hessen spiele mit Koch auch eine enorme bundespolitische Rolle. Der CDU-Politiker könne die hessischen Interessen in Berlin mit ganz anderer Kraft vertreten als jeder andere.

Zugleich warnte der CSU-Ehrenvorsitzende vor einer Neuauflage von Rot-Grün in Hessen und im Bund. "Rot-Grün kostet Sicherheit und Geld", betonte er. Denn sowohl bei der inneren Sicherheit als auch in der Energiepolitik setze die SPD "auf Ideologie von gestern".

Gerade jetzt, da "von Amerika nach Deutschland und Europa Gefahren der Rezession kommen", wäre Rot-Grün laut Stoiber "die falsche Antwort".

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(ddp/odg)