Die Koalition will die Debatten über ihre Minister Schmidt und Guttenberg beenden. Auch die Ackermann-Party im Kanzleramt wird Thema im Haushaltsausschuss sein.
SPD und Union suchen vor der Sitzung des Haushaltsausschusses nach Wegen, um die ihnen jeweils unliebsamen Debatten um ihre Bundesminister Ulla Schmidt (SPD) und Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zu beenden. Außerdem soll über die Einladung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann zum Abendessen im Bundeskanzlerlamt beraten werden.
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Karl-Theodor zu Guttenberg muss die Frage beantworten, warum er auf Kosten der Steuerzahler die private Anwaltskanzlei Linklaters um Hilfe bei der Erarbeitung des Gesetzentwurfs für ein neues Bankenrettungsmodell bat. (© Foto: AP)
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Schmidt und Guttenberg sind in den Haushaltsausschuss des Bundestages einbestellt. Schmidt muss über die Nutzung ihres Dienstwagens im Spanien-Urlaub in den Jahren 2006 bis 2008 Auskunft geben, Guttenberg die Frage beantworten, warum er auf Kosten der Steuerzahler die private Anwaltskanzlei Linklaters um Hilfe bei der Erarbeitung des Gesetzentwurfs für ein neues Bankenrettungsmodell bat.
Aus der SPD verlautete vor dem Treffen des Ausschusses, man sei nicht daran interessiert, die Debatte um die Dienstwagen-Usancen Schmidts weiterzuführen. Die Ministerin hatte nach längeren öffentlichen Diskussionen im Sommer die Kosten für den Transport ihres Dienstwagens von Berlin nach Spanien als Privatfahrt deklariert, weil auch der Sohn des Fahrers im Auto gesessen hatte. Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses, der FDP-Abgeordnete Otto Fricke, möchte aber klären, ob Schmidt in den Jahren 2006 bis 2008 ihren Chauffeur mit Dienstwagen zu Recht in den Spanien-Urlaub hat nachkommen lassen.
Diese Fahrten hatte die Ministerin mit Terminen im Urlaub begründet und als Dienstfahrten deklariert. Den Bundesministern steht der Wagen nach geltender Regelung uneingeschränkt zur Verfügung, sie müssen allerdings das Gebot der Wirtschaftlichkeit beachten. Fricke hat Schmidt aufgefordert, diese Fahrten vom Bundesrechnungshof überprüfen zu lassen. Das lehnt die Ministerin ab.
Zwischen SPD- und Unionspolitikern wurde nach Angaben aus SPD-Kreisen besprochen, wie man weitere Untersuchungen stoppen könne, an denen auch die Union dem Vernehmen nach kein Interesse mehr hat. Falls ein Mitglied des Haushaltsausschusses für eine Anrufung des Bundesrechnungshofes plädieren sollten, will sich die SPD dem nicht verweigern, aber darauf dringen, dass dann die Dienstfahrten aller Bundesminister vom Rechnungshof überprüft werden sollten. Dem werde die Union kaum zustimmen, hieß es. Da aber die Überprüfung gemäß den Gepflogenheiten des Haushaltsausschusses nur einvernehmlich getroffen werden kann, könnte sich die Angelegenheit Schmidt damit erledigen.
Auch Guttenberg könne damit rechnen, dass die Mitwirkung von externen Firmen an der Gesetzesarbeit nicht weiter verfolgt wird, weil die Union dann die Aufträge SPD-geführter Bundesministerien an Beraterfirmen oder Kanzleien zum Thema machen dürfte.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(SZ vom 26.08.2009)
Stockender Kita-Ausbau
Ziel der denkenden & interessierten Wähler muss es sein, die Bundestagsmandate von SPD + CDU + CSU unter die Hälfte zu drücken, so dass reintheoretisch eine Koalition kleiner Parteien Deutschland regieren kann.
Aber ich bin zuversichtlich, dass das in den nächsten 4-8 Jahren passieren wird.
xjj: "Da sitzen sie im Wartesaal der hochmoralischen Wichtigkeitskommission:
Ein missbrauchtes, geschändetes Auto, eine wichtigtuerische, inkompetenzverhüllende Expertise und diese kleine gemerkelte Geburtstagsfeier."
Draußen bangen Millionen um ihren Job, Millionen von Geringverdienern unter 10 Euro Stundenlohn warten auf Hilfe der Politik. Millionen von Kleinrentnern und HartzIV-Kindern vegetieren in Armut.
Hunderdtausende schaffen ungestraft ihr Vermögen ins Ausland und betrügen - nicht den Staat - sondern die Allgemeinheit.
Völlig den guten Sitten entrückte Finanzakrobaten reißen das Land immer tiefer in einen gigantischen Schuldensumpf
Das alles sind Themen, die uns vor der Wahl auf den Nägeln brennen sollten. Aber die Medien lenken unser Interesse auf belanglose Nebenkriegsschauplätze. Absicht?
In einer Schulkonferenz, die nach offenkundigen Schäden am Dach und Fundaments eines Schulgebäudes einberufen wurde, wird über darüber gestritten, ob Fachlehrer B. den Schul-PC für private Foren benutzen darf. Die Wellen würden hoch schlagen.
Wann werden sich "unsere Volksvertreter" über Wege zu sicheren Ufern streiten. Kommen da noch mehr Bänker-Geburtstage, die davon abhalten könnten.
Für Gesetzesentwürfe wird fleißig Outsourcing betrieben. Unsere Politiker weigern sich ins Fahrtenbuch blicken zu lassen, dazu noch rauschende Parties für Bänker im Kanzleramt zu dem auch Medienprominenz wie Frank Elsner geladen ist, wirtschaftliche Luftschlösser, wie die Opelrettung, werden errichtet, der Automobilbranche wird ein kurzer Aufschwung in Form von Abwrackprämien verpasst und im Anschluss darüber nachgedacht ob man den Automobilarbeitern noch den letzte müden Kurzarbeitereuro aus der Tasche leiert in dem man einen vergünstigten Steuersatz für Jahreswagen initialisiert und im Wahlkampf verteilt man an die Gegenpartei Blumen.
Ich glaube ich muss mein Wahlverhalten tüchtig überdenken und auch mal die kleinen Parteien mit in die Überlegung einbeziehen aber weder CDU noch SPD haben in diesem Wahlkampf meine Stimme verdient.
Da sitzen sie im Wartesaal,
der hochmoralischen Wichtigkeitskommission.
Ein missbrauchtes, geschändetes Auto,
eine wichtigtuerische, inkompetenzverhüllende Expertise,
und diese kleine gemerkelte Geburtstagsfeier ,
sie hatte man zuletzt erwischt.
Was soll nun werden mit uns?
Cosi fan tutte, näselte die geadelte Expertise,
leise, aber sehr von oben herab.
Richtig, meine liebe alle machen das,
geifert die gemerkelte Feier und wischt sich
ein kleines Rinnsal Mousse o Chocolat von der Wange.
Weiß auch nicht, hupt das missbrauchte Auto,
eigentlich war es ganz schön, was Ulla da gemacht hat;
dass DIE immer alles SO aufbauschen müssen.
Eigentlich müsste ich längst auf dem Wege nach Spanien sein,
Ulla hat ihre Brille vergessen und ich steh hier herum.
Wenn das der Rechnungshof wüsste, diese Stillstandszeiten!!
Dass ist doch die Idee, rief das hochwohlgeborene Gutachten,
Du nimmst uns mit nach Spanien.
Hier kommt doch nichts heraus, bei diesem Wahlvorspiel.
Vorspiel ist Quatsch, hupste das Auto, Wer soll uns aufhalten,
ich bin doch gepanzert. Feiermerkli organisiert die Party,
und diese aufgeblasene Expertise schreibt ne 1a Begründung
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