Nächste Runde im Streit zwischen Vertretern der Grünen und der katholischen Kirche: Der bekennende Homosexuelle Volker Beck will sich vom Kölner Oberhirten nicht den Mund verbieten lassen.
Der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion hat Gefallen an einer Auseinandersetzung mit Kardinal Meisner gefunden. Vor dem Landgericht Berlin hat Beck Klage gegen eine einstweilige Verfügung des Kardinals Joachim Meisner erhoben; der Kölner Erzbischof dürfe nicht das Recht haben, Beck die Äußerung zu untersagen, Meisner betätige sich in Bezug auf eine bestimmte Predigt als "selbstgerechter Hassprediger".
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Will sich von Joachim Meisner nicht den Mund verbieten lassen: Grünen-Politiker Volker Beck (© Foto: AP)
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Diese Feststellung solle das Gericht treffen, heißt es in einer Erklärung Becks, die er auf seiner Homepage veröffentlichte.
Meisner hatte die entsprechende Untersagung im Wege einer einstweiligen Verfügung Ende Oktober vor dem Landgericht Köln erwirkt.
Zuvor hatte Beck sich in einem Interview entsprechend über Meisner geäußert, dann aber erklärt, er werde die Bezeichnung Hassprediger in Bezug auf den Kardinal nicht mehr verwenden. Daran werde sich auch künftig nichts ändern, so Beck. Es gehe ihm aber um die "Frage der Meinungsfreiheit".
Beck: Meisner diskriminiert ganze Bevölkerungsgruppen
In seiner Erklärung wiederholte Beck Passagen einer Predigt, die der Kardinal am 7. Oktober 2007 gehalten hatte und die der Auslöser dafür war, dass der Grüne den Kirchenmann einen "Hassprediger" genannt hatte.
Meisner soll sich nicht nur gegen homosexuelle Partnerschaften, sondern auch gegen Frauen gewandt haben, die Schwangerschaften abgebrochen haben.
Laut Beck soll Meisner damals gesagt haben: "Die Sünde macht immer alt und hässlich. Eine Abtreibung etwa ... macht eine Frau älter als ein halbes Dutzend Geburten." Beck wertete "diese Äußerungen und Äußerungen an anderer Stelle" als Diskriminierung "ganzer Bevölkerungsgruppen".
An einigen Stellen der Predigt fehlte der vom katholischen Katechismus ausdrücklich geforderte Respekt, mit dem diesen Menschen zu begegnen sei.
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(sueddeutsche.de/odg/bosw)
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Ich glaube nicht, dass hier alle Katholiken pauschal verleumdet werden.
Schlimm ist aber, wenn sich 1,2 Milliarden Gläubige von einem Haufen Opus-Dei-Fundamentalisten auf der Nase herumtanzen läßt und vor lauter Obrigkeitshörigkeit keine innerkirchliche Opposition zustandebringen.
Genau diese Passivität nutzen Meisner und Co. aus, um die Errungenschaften des 2. vatikanischen Konzil und der Aufklärung wieder rückgangig zu machen!
Verzeihung, in welcher Sprache schreiben Sie?
Armer grüne die wahren in der Deutsch Politik nie vom wert ,geschweige vom nutze . Als die am der macht kamen haben die sich wie Bosse benommen ,egal ob Fischer, Trittin ,und alle Wasser träger der Partei .Außer jasager und macht besessener wie der Unglück Kanzler Schröder haben die nur Größe schade an Deutschland zu gefügt, des wegen muss Mann sich nicht wundern das Leute wie Beck außer dumme sprüche nicht weiter wissen. Das ist eben grüne da sein.
ohne zu differenzieren, sollten auch mal den Katechismus lesen.
das Herr Kardinal Meißner kein Hassprediger ist.
Paging