Die Auseinandersetzungen zwischen der Hamas und dem al-Qaida-nahen Dogmusch-Clan spitzen sich zu. Bei Gefechten starben mindestens elf Menschen.

Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften der radikalislamischen Hamas mit Mitgliedern eines Clans in Gaza sind mindestens elf Menschen getötet und weitere sieben verletzt worden.

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Hamas-Kämpfer demonstrieren Stärke bei dem Begräbnis eines Polizisten, der bei Gefechten mit dem al-Qaida-nahen Dogmusch-Clan getötet wurde. (© Foto: Reuters)

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Zu den Kämpfen kam es, als die Polizei der im Gazastreifen herrschenden Hamas Mitglieder des Dogmusch-Clans verhaften wollte, teilten palästinensische Sicherheitskräfte mit. Ihnen wurde vorgeworfen, zuvor einen Polizisten niedergeschossen zu haben. Laut Augenzeugenberichten wurde bei den Kämpfen heftig geschossen, zudem seien Granaten abgeworfen worden.

Ein Sprecher der Hamas-Sicherheitskräfte erklärte, bei den Gefechten sei mindestens ein Polizist getötet worden. Rettungskräfte identifizierten einen weiteren Toten als Mitglied des Clans.

Die Identität der anderen Toten war zunächst unklar. Zahlreiche Mitglieder der mächtigen Dogmusch-Familie werden verdächtigt, zur "Armee des Islam" zu gehören, die vom Terrornetzwerk al-Qaida inspiriert wird. Die Gruppe entführte unter anderen den BBC-Reporter Alan Johnston im Juli 2007.

Die Zusammenstöße waren die schwersten seit Anfang August, als mehrere Menschen getötet und Dutzende in einem ähnlichen Gefecht zwischen der Hamas-Polizei und einem anderen Clan starben.

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(AFP/ssc/woja)