Viele deutsche Politiker sympathisieren mit Barack Obama - doch wird Empörung laut: der US-Präsidentschaftskandidat hatte sich für die Todesstrafe für Kinderschänder ausgesprochen.
Deutsche Politiker haben das Eintreten des demokratischen US-Präsidentschaftsbewerbers Barack Obama für die Todesstrafe für Kinderschänder kritisiert. "Barack Obama sollte sich für die Abschaffung der Todesstrafe einsetzen, nicht für ihre Ausweitung", sagte Grünen-Chefin Claudia Roth der Bild-Zeitung. Die Todesstrafe sei nicht zu rechtfertigen, auch nicht zur Bestrafung schlimmster Verbrechen.
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CSU-Chef Erwin Huber sagte der Zeitung: "Kinderschändung ist mit das abscheulichste Verbrechen. Aber das Verbot der Todesstrafe muss absolute Gültigkeit haben." Der außenpolitische Sprecher der Union im Bundestag, Eckart von Klaeden (CDU), warnte vor einem falschen Obama-Bild in Europa: "Bei all der 'Obamania' in Europa machen viele einen Denkfehler: Sie glauben, Obama an europäischen Maßstäben messen zu können."
Ex- Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagte: "Die Todesstrafe gehört weltweit abgeschafft. Die Todesstrafe ist genauso unmenschlich wie das ihr zugrundeliegende Verbrechen."
Obama hatte gesagt, er stimme nicht mit dem Obersten US-Gericht überein, das die Höchststrafe für Vergewaltiger von Mädchen und Jungen am Mittwoch verboten hatte. "Ich denke, dass die Vergewaltigung eines kleinen Kindes, sechs oder acht Jahre alt, ein abscheuliches Verbrechen ist", sagte er. Wenn ein Bundesstaat "in engen und klar festgelegten Grenzen" entscheide, dass er solche Täter zum Tode verurteilen wolle, verstoße das nicht gegen die Verfassung.
Der Supreme Court hatte geurteilt, dass die Todesstrafe für Kinderschänder gegen den in der Verfassung verankerten Grundsatz verstößt, wonach es keine "grausame und außergewöhnliche Bestrafung" geben dürfe. Insgesamt haben bis jetzt fünf Bundesstaaten die Todesstrafe erlaubt, wenn das Vergewaltigungsopfer ein Kind ist. Seit 1964 ist in den Vereinigten Staaten niemand mehr hingerichtet worden, der nicht auch einen Mord begangen hat.
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(dpa/dgr/odg)
Russland unter Putin
Dioe Todesstrafe hat generell einen Preis, den zu zahlen offenbar bereit ist, wer sie befürwortet. Es gibt unschuldige Verurteilte, und denen werden nun im Namen es Staates, resp. der Allgemeinheit das Leben genommen. Wer also dafür ist sei sich dessen bewusst, das es durch die Verquickung unglücklicher Umstände auch ihn treffen kann.
Auch ist mir nicht klar, warum Kinderschändung schrecklicher ist, als z.B. eine alte Frau zu erschlagen um 100 EURO zu stehlen. Oder in Srebrebica 8000 Männer und Jungen einfach so zu erschießen. Oder auf dem Schulhof einfach einen Mitschüler zu erstechen. Alles grausam, alles schrecklich und streng zu betsrafen. Aber niemals mit dem Tode.
rb
Wir sind wieder einmal soweit: Die Täter sind die Opfer! Kinder zu schänden ist meiner Meinung nach etwas vom Scheusslichsten was man tut kann. Kein Tier tut sowas.
Aber eben: die Psychiater haben zu tun und bezahlt wird der ganze Mist vom Staat
sprich Steuerzahler und dann lässt man diese gefährlich Spinner noch wieder laufen
damit sie mit dem Segen von irgendwelchen Aerzten oder Predigern die nächsten
umbringen können. Es wäre besser sich von solchen Typen zu befreien, ein für alla Mal.
Nur: Man muss 200% sicher sein, dass sie es auch wirklich getan haben!!! Und nicht so schlampig urteilen wie dies leider in den USA (und manchmal auch in Europa) der Fall ist.
auf die USA ist nicht möglich. Sie ist auch auf viele weitere Staaten nicht möglich.
Die Todesstrafe ist hier ein im Nachkriegsdeutschland gesetztes Tabu, das in der Bevölkerung sicher nicht unumstritten ist.
Diese Tradition haben eben auch viele andere Staaten nicht.
So droht im von der "internationalen Gemeinschaft" demokratisierten Afghanistan z.B. Konvertiten die Todesstrafe. Die letzte Vollstreckung (schon unter der Karsai-Regierung!) fand am 19. April 2004 statt.
Recht hat Obama.
Dies sollte auch für Korrupte Politiker gelten.
Obama ist fü die Todesstrafe, weil das die Mehrheit der US-Bürger eben auch ist. Das ist mehr als traurig und zeigt nur, auf wie tiefem Niveau diese "Cowboys" heute immer och stehen - ganz im Gegensatz zu der weit verbreiteten Frömmelei unter christlichem Deckmantel die in den USA ja auch an der Tagesordnung ist. Kurzum ein Volk von Scheinheiligen
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