Die Grünen-Bundestagsfraktion legt den Schnitzel-liebenden Deutschen nahe, ihren Fleischkonsum drastisch zu reduzieren - das sei "besser für die Gesundheit und das Klima". sueddeutsche.de hat sich das Positionspapier angesehen.
Pünktlich zum Klima-Gipfel auf Bali liefern die Grünen eigene Vorschläge, wie man den Planeten schützen und den Treibhauseffekt bremsen könnte. Zusammengefasst sind die "Lösungsansätze im Spannungsfeld zwischen Klima- und Naturschutz, Entwicklung und dem Recht auf Nahrung" in einem Positionspapier, das die Bundestagsfraktion beschlossen hat.
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"Bioenergien nachhaltig gestalten" lautet der Titel des 19 Seiten starken Konzepts, das sueddeutsche.de vorliegt. Darin enthalten ist ein Vorschlag, der vielen nicht schmecken dürfte.
An gleich drei Stellen des Papiers empfehlen die Grünen den Verzicht auf Fleischkonsum - auch für das Klima: "Nur durch eine Veränderung unserer Gewohnheiten können wir wirksam unser Klima schützen und das Spannungsfeld beim Ausbau der Bioenergien entschärfen", heißt es, und: Weltweit werde ein großer Teil der Böden für die Produktion von Fleisch genutzt.
Unterschätzte Negativ-Wirkung in der Vergangenheit
Die Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn sagte im Gespräch mit sueddeutsche.de zu der Causa: "In der Landwirtschaft sorgt die Fleischerzeugung für den größten Brocken bei der Entstehung klimaschädlicher Gase" - Tendenz steigend.
Denn Höhn, die das Papier mitverfasste, weist darauf hin, dass in Zukunft immer mehr Schlachtvieh auf den Weiden und Ställen in aller Welt stehen werden: "Die Welternährungsorganisation Fao spricht davon, dass sich der globale Hunger auf Fleisch bis 2050 fast verdoppeln wird", so Höhn. Schließlich wüchsen weltweit die Mittelschichten. Um eine Kalorie Fleisch zu erzeugen, brauche man rund sechs bis zehn pflanzliche Kalorien bei der Fütterung von Tieren, steht denn auch in dem Positionspapier.
Höhn weist auf den damit verbundenen Flächenbedarf hin, der in einigen Teilen der Welt schon augenscheinlich ist: Viehweiden und Sojafelder "fressen sich in Südamerika in den Urwald". Mit Blick auf die weltweite Armut, die durch die Steigerung der Fleischproduktion nicht gesenkt werden dürfte, ist im Positionspapier der Gegensatz formuliert: "Leere Teller und dicke Steaks".
Als weiteres Argument gegen den Fleischkonsum führen die Grünen die Gesundheit an: "Ein Deutscher verzehrt rund 1,5 Kilogramm pro Woche, empfohlen sind nur 300 Gramm", rechnen sie vor. "Vielfältige gesundheitliche Folgeprobleme sind mit diesem Konsummuster verbunden." Ergo: Weniger Fleischkonsum sei "besser für die Gesundheit und das Klima".
Dass breite Teile der Bevölkerung allergisch auf einen solchen Vorschlag reagieren, glaubt die Nicht-Vegetarierin Höhn nicht: "Wir sagen ja nicht: Kein Fleisch. Sondern raten zu weniger, auch aus gesundheitlichen Gründen."
Die Grünen haben bereits in der Vergangenheit die Negativ-Wirkung von als ungewöhnlich aufgefassten Vorschlägen unterschätzt: Auf ihrem Magdeburger Parteitag hatten sie sich 1998 für einen Benzinpreis von fünf Mark pro Liter stark gemacht - und damit selbst in der SPD den Anschein erweckt, nicht regierungsfähig zu sein.
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(sueddeutsche.de)
Stockender Kita-Ausbau
Man muss in diesen Fragen endlich mal zur Sache kommen. Die Kernenergie ist u. a. deshalb bevorzugt worden, weil sie angeblich billigeren Strom produzieren kann, dass die Strompreise jetzt steigen, um erneuerbare Energieformen zu "subventionieren", behauptet nicht einmal EON, weil es schlicht absurd ist, so etwas trauen selbst die sich nicht mehr.
Die Kernenergie ist ja deswegen jahrzehntelang vom Staat "subventioniert" worden, weil sie so große Glücksversprechen enthielt. Das ist auch für die Naiven, die nichts von Wahrscheinlichkeitstheorie verstehen, seit Tschernobyl vorbei, für aufmerksamere Zeitgenossen schon sehr viel früher. Kein Versicherungsunternehmen der Welt versichert dieses Risiko, wenn es nicht bestünde, wie uns manchmal die angebliche Physikerin AM klarmachen will, dann würden die das doch machen?
Die Unverschämt der bis zu 35 %igen Preiserhöhung besteht doch darin, dass nun die Täuschung der Bevölkerung durch kernenergiegestützte Stromunternehmen und kernenergieunterstützender Politik so offen zu Tage liegt. Und sie versuchen trotz ihres biblisch-prophetischen Namens hier Nebel zu werfen...
gibts für mich eh nur Vorbilder bei den Grünen, Bärbel Höhn, Bütikofer und Joschka. Deswegen befolge ich auch aus überzeugung deren Diätvorschriften.
und trotzdem billiger als der Kernenergiestrom von EON/ENBW usf. sind. Wie ist das nur möglich?
Ja, das ist die Frage?
Und überlegen Sie sich mal, warum die Strompreise derartig steigen? Kann es nicht sein, daß Sie den höheren Preis bezahlen, um die erneuerbaren Energien zu subventionieren?!
Gerade Frau Eva Herman ist glaubwürdig.
1. Sie hat einen Beruf ausgeübt und
2. ein Kind.
Und sie musste mit beidem zurechtkommen.
Sie war also eine berufstätige Mutter. Sie schreibt also aus Erfahrung.
Wenn dies eine NurHausfrau geschrieben hätte, hätten Sie zu Recht von fehlender Erfahrung geschrieben.
Aber Sie regt eben eins auf: Die Theorie, daß berufstätige Mütter die besseren Mütter sind, wurde widerlegt. Und Sie selbst können keine Erfahrung dazu beitragen.
Selbst Kerner hält sich nicht an die These, die er in seiner TalkShow so triumphierend vorlas. Ich meine, die des "wertvollen Mitgliedes" einer Gesellschaft - welcher Gesellschaft?!
Was tut denn Frau Becker-Kerner? Sie ist Hausfrau und Mutter seiner drei Kinder! Soviel zum "Denker" Johannes B. Kerner.
Ein Prottyp ist der Prophet Mohammed: Seine ganze Denke und seine Religion ist faschistoid.
Nicht umsonst haben die Nazis mit Freuden eine gewisse Affinität zwischen Sozialismus und Islam konstatiert. Verzeihung: Nationalsozialismus. Und wer solch einer Ideologie den Weg bereitet, ist Steigbügelhalter des Faschismus.
Beschäftigen Sie sich mal mit dem Islam und dem Leben und Wirken des Propheten Mohammed, dann werden Sie zu 80% geistigen überlappungen zwischen Faschismus und Islam mit Bestürzung feststellen.
Demokratie und Islam schliessen sich gegenseitig aus. An dieser Erkenntnis werden Sie zu ihrer eigenen Enttäuschung nicht vorbeikommen.
Und wer hat eine enorme Geburtenrate? Die Kulturbereicherer! Schauen Sie sich um!
Und da sich die politische Klasse um ihre Pensionen sorgt, hofieren sie diese Gebärfreudigen. Aber die werden sich wundern: Diese Pensionen werden um so mehr verschlankt je mehr sich die Kulturbereicherer des Staates bemächtigen.
Aber soweit ist die Phantasie der politischen Klasse noch nicht. Und wenn dann die Phantasie so weit ist, ist es schon zu spät. Die politische Klasse sägt aus eigener Blindheit an jenem Ast, auf dem sie sitzt.
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