Auf Konfrontationskurs zur SPD: Die Union hat ein eigenes Konzept zur Begrenzung von Managergehältern vorgelegt - eine baldige Einigung ist nicht in Sicht.
Die Union geht kurz vor dem Spitzentreffen der Koalition an diesem Mittwoch in der Debatte über schärfere Managergehälter auf Konfrontation zur SPD. Nachdem die Sozialdemokraten weitergehende Vorschläge gemacht hatten als zuvor in den Koalitionsfraktionen festgelegt, legte die Unionsfraktion neue Forderungen vor.
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Keine schnelle Einigung über schärfere Managergehälter: Mit einem eigenen Konzept ist die Union auf Konfrontationskurs zur SPD gegangen. (© Foto: dpa)
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Union und SPD könnten sich bestenfalls vertagen, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla nach einer Sitzung der Parteispitze in Berlin. "Weil wir hier grundlegende Fragen zu klären haben, die unmöglich am kommenden Mittwoch im Koalitionsausschuss abschließend beraten und entschieden werden können."
Die Unionsfraktion will die Bonuszahlungen von Managern bei Verlusten von deren Unternehmen kürzen. Das geht aus dem Entwurf eines Papiers der CDU/CSU-Fraktion hervor. Die Hauptversammlung soll ein Misstrauensvotum gegen die Vergütung aus Chefetagen aussprechen können - das soll allerdings rechtlich ohne Folgen sein.
Der CDU- Fraktionsgeschäftsführer Norbert Röttgen hatte allerdings vorgeschlagen, dass die Aktionäre in der Hauptversammlung künftig über die Bezüge entscheiden können. Die Union schlägt im Entwurf für die Fraktionssitzung an diesem Dienstag außerdem vor, dass Boni neben Optionen in bestimmten Fällen erst nach dem Ausscheiden der Manager aus einem Unternehmen gezahlt werden.
In einer Arbeitsgruppe der Koalitionsfraktionen besteht bisher Konsens, dass die Vergütungen für Vorstandsmitglieder mehr auf langfristigen Erfolg ausgerichtet werden sollen. Die SPD fordert eine indirekte Deckelung der Gehälter auf eine Million Euro im Jahr.
Pofalla lehnte die Forderung der SPD nach Einführung einer Börsenumsatzsteuer kategorisch ab. "Der SPD fällt nichts Besseres ein, als die Steuern zu erhöhen", sagte Pofalla. "In Zeiten der Krise kann es keine Steuererhöhungen geben." Nötig sei eine weitere Steuerentlastung. Derzeit stehe aber nicht zur Debatte, über die Pläne des zweiten Konjunkturpakets hinauszugehen.
Auch eine Einigung über einen Mindestlohn in der Zeitarbeit ist offen. Die CDU warnte erneut davor, dass ein bestehender Tarifvertrag ausgehöhlt wird. Die Union will einen Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche nur dann, wenn der niedrigste Tarifvertrag in der Branche die alleinige Richtschnur wird. Derzeit sieht dieser einen Lohn in Westdeutschland von 6,50 Euro und im Osten von 6,00 Euro vor.
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(dpa/af)
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"Die Menschen sind verschieden geboren, das ist vom Herrgott so gewollt. Wir sollten sie nicht alle ins selbe Klassenzimmer stecken und gleich machen wollen." (Merkel auf CDU-WK in Bad Oldesloe, Lübecker Nachrichten, 17.02.05)
so sehen sie das doch endlich ein. ;-)
Vermögensteuer bringt nichts, denn .....
Erbschaftsteuer bringt nichts, denn ....
Reichensteuer bringt nichts, denn ......
Abgeltungsteuer bringt nichts, denn ....
Seltsam, dass immer Steuern, die ein gewisses Klientel betreffen nichts bringen, denn ...
also doch bei der bisherigen Methode bleiben, sich die Steuern von der Masse zu holen. "Kleinvieh macht auch Mist." (Zitat Steinbrück)
"Wenn man weiss, dass die großen Geschäfte ausserbörslich abgewickelt werden, dass die Vieltrader häufig OTC handeln und die Discountbroker auch den Handel an der Börse in Wien oder London anbieten, kann man die deutsche Börsenumsatzsteuer doch gleich ad acta legen"
Mit anderen Worten: der Börsenstandort Deutschland ist sowieso vernachlässigbar, weil die großen Deals gar nicht an der Börse abgewickelt werden und Vieltrader eh woanders hingehen! OK, dann kann es ja nicht soviel schaden. Die erwarteten Erlöse sind dann natürlich geringer.
"Und die Diskussion um Managergehälter würde ehrlicher klingen, wenn man gleichzeitig auch die Regierungsbezüge vom nachhaltigen Erfolg abhängig machen würde"
Das ist Polemik auf Stammtischniveau! Regierungsbezüge werden ja bereits durch das Wahlvolk alle 4 Jahre auf "Nachhaltigkeit" geprüft! Außerdem verdient ein Manager ca. 10 mal soviel wie die Bundeskanzlerin. Im Übrigen lege ich als Bürger großen Wert darauf, dass meine Regierung mit Wirtschaftsführern auf Augenhöhe operiert.
Gruß Balldieb
ElPoste:KfW-Verwaltungsratsmitglied Oskar Lafontaine
Hat in seiner Funktion auch gewisse Dinge nicht erkannt.
--
und was ist mit den anderen 36 mitgliedern ,darunter jede menge poltiker der cdu ,aber auch von spd, fdp und grünen ?
u.a. :
Vorsitzender des Verwaltungsrats:
Peer Steinbrück
Stellvertretender Vorsitzender:
Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg
Weitere Mitglieder:
Sigmar Gabriel, Ilse Aigner, Professor Dr. Ingolf Deubel, Professor Dr. Kurt Faltlhauser,
Peter Jacoby,Bartholomäus Kalb, Roland Koch, Jürgen Koppelin, Matthias Platzeck,
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Wolfgang Tiefensee, Heidemarie Wieczorek-Zeul
etc..
Und weil die CSU ja so gut ist, hatten sie ja auch letztes Jahr ein Superwahlergebniss.
Nun heisst ja die Devise 18+x
Hihihihihi
Paging