Die britische Polizei hat bei Anti-Terror-Einsätzen sechs Tatverdächtige festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, in den internationalen Terrorismus verwickelt zu sein.

Die britische Polizei hat am Dienstag bei Anti-Terror-Einsätzen in London und Luton sechs Tatverdächtige festgenommen. Den Männern im Alter von 21 bis 35 Jahren wird vorgeworfen, andere zu Terroranschlägen im Ausland angestiftet und in Großbritannien Geld zur Unterstützung des internationalen Terrorismus gesammelt zu haben.

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Unter den Festgenommen ist der Islamfanatiker Abu Izzadeen, der öffentlich die Anschläge vom 7. Juli 2005 in London verteidigt hatte. Dabei hatten vier Selbstmordattentäter mit Rucksackbomben in drei Londoner U-Bahnen und einem Bus 52 Menschen mit sich in den Tod gerissen.

Izzadeen hatte unter anderem erklärt, die britische Regierung hätte die Anschläge durch einen "Waffenstillstand" mit dem Terroristenführer Osama bin Laden verhindern sollen. Zudem rief er öffentlich dazu auf, Premier Tony Blair und US-Präsident George W. Bush "zur Hölle zu schicken". Die Festnahmen erfolgten laut Scotland Yard im Zuge umfangreicher Ermittlungen, die fortgesetzt werden.

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(dpa)